Schroeters Weblog

Beiträge zur Islam-Aufklärung

Der “Heilige Krieg” im Islam – die 6. Säule

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Gastbeitrag von H. Nowitzky

Der “Heilige Krieg” im Islam

- Eine wichtige 6. Säule der islamischen Ideologie -

 

„If you think Islamic Terrorism is a new phenomenon, think again. Islam owes its success to terrorism. The prophet of Islam boasted: ´I have been made victorious with terror.´” (Sahi Buhari Vol. 4 Book 52 Number 220 – vom Center for Muslim-Jewish Engagement – University of Southern California, USC)

Und Bernhard Lewis, einer der weltweit wichtigsten Islamexperten bemerkt in seinem Buch “The Crisis of Islam“ (London 2003, S. 107): „Die meisten Muslime sind keine Fundamentalisten; die meisten Fundamentalisten sind keine Terroristen; die meisten Terroristen sind heute jedoch Muslime.“

Wann immer Muslime ein Blutbad anrichten, heißt es in zahllosen Stellungnahmen in den westlichen Medien: „Der Islam ist eine Religion des Friedens.“ Tatsächlich gibt es im Koran friedfertige  und zur Toleranz auffordernde Verse, doch diese stammen meist aus der Frühzeit in Mekka, als der Islam noch in der Unterlegenheit war. Und die Toleranz (Sure 2,256) gilt nur unter Muslimen selbst und wird nicht einmal den eigenen Frauen gewährt. Zahlreich sind dagegen die Verse, die zur Gewalt gegen die „Ungläubigen“ (vor allem Juden und Christen) „im Wege Allahs“ auffordern und die friedfertigen aufheben. Dieser Widerspruch wird in Sure 2,106 erklärt: „Was Wir (Allah) auch an Versen aufheben oder in Vergessenheit bringen, Wir bringen bessere oder gleiche dafür. Weißt du nicht, dass Allah über alle Dinge Macht hat?“ Max Henning erwähnt in einer Anmerkung dazu, dass nach den Muslimen Allah 225 seiner früheren Offenbarungen widerrufen hat und durch Abrogation (Änderung, Abschaffung) für ungültig erklärte.

Zwei Beispiele:

Sure 16,69, offenbart in Mekka, erlaubt den Genuss von Wein. In den Suren 4,43; 2,219 und 5,90 aus der medinischen Zeit entwickelt sich schließlich das Weinverbot. Erst in Allahs Paradies fließt dann wieder der Wein in Strömen (s. Sure 56 und 78).

In der mekkanischen Sure 15,94 fordert Allah lediglich, seine Botschaft zu verkündigen und in 16,125, ebenfalls in Mekka offenbart, heißt es. „Lade ein zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung; und streite mit ihnen (den „Ungläubigen“) in bester Weise. Siehe, dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Wege abgeirrt ist, und Er kennet am besten die Rechtgeleiteten.“ Diese beiden Verse werden von Missionaren des Islam (=Unterwerfung) und von dialügfreundlichen Christen ins Spiel gebracht, obwohl mehr als 200 Koranverse (eine Auswahl im letzten Teil!) den brutalsten Kampf gegen die „Ungläubigen“ fordern und, in Zeiten der Überlegenheit, bestenfalls deren Existenz als Dhimmis, Bürger mit eingeschränkten Rechten und zu hohen Steuern verpflichtet, gewähren.

Die Botschaft Allahs an seine Muslime ist aber unmissverständlich: „Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist, und bis alles an Allah glaubt …“ (Sure 8,39)

Der Islam proklamiert damals wie heute seine Lebensordnung, die sowohl das gesamte private als auch staatliche Leben umfasst, als universal gültig und im Grundsatz als verbindlich für alle Menschen und Staaten, bis das Ziel, eine einheitliche Gesellschaft unter islamischem Recht (Schari´a) weltweit durchgesetzt und verwirklicht ist. Der Islam ist deshalb keine Religion im herkömmlichen Sinne, sondern eine Ideologie wie Kommunismus und Nationalsozialismus – jedoch mit einer gefährlichen eschatologischen Dimension: Das irdische Leben ist nur „Spiel und Scherz“ (Sure 47,36f) und vor allem  „Kampf“ (u.a. Sure 9,111)! Das wahre Leben beginnt für die „Erwählten“ erst in Allahs Paradies: „Und wahrlich, das Jenseits ist besser für dich als das Diesseits.“ (Sure 93,4)

Die Lehren des Islam sind gegen die freiheitlich-demokratische Staatsordnung gerichtet, weil eine solche als „unislamisch“ bezeichnet und deshalb bekämpft wird. Koran und Schari´a kennen bei der Verfolgung dieser Zielsetzung keine Kompromisse. Der Djihad, der „Heilige Krieg“, „im Wege Allahs“ ist dazu das Mittel. Die Anzahl der kriegerischen Surenverse ist so umfangreich – mehr als 200 und mit oftmaliger Wiederholung – dass der „Heilige Krieg“ tatsächlich eine wichtige 6. Säule des Islam darstellt, wenn nicht gar die wichtigste ist.

„Djihad“ an sich bedeutet nicht Krieg, sondern „äußerste Anstrengung, ein sich Bemühen, sich Einsetzen“. „Liberale“ Muslime deuten Djihad als  Selbstkontrolle über die fleischlichen Lüste. Der Koran selbst lehnt jedoch diese Interpretation ab. Zu der rein philologischen Bedeutung kommt im Koran die theologische  hinzu mit dem Zusatz „fi sabil Allah“ – „im Wege Allahs“. Damit wird aus Djihad „al Djihad“ = der Kampf. Dieses Wort ist austauschbar mit “qital“, dem Kampf, bei dem es um physische Gewalt und Töten geht.

Als Muhammad um 610 n. Chr. in seiner Heimatstadt Mekka  als Warner vor dem göttlichen Gericht auftrat, fand er kaum Anhänger. Erst 622, nach seiner „Auswanderung“ nach Medina (Hijra), konstituierte sich dort die erste islamische Gemeinde (Umma). Muhammad hatte erwartet, dass sich Juden und Christen seiner Lehre anschließen würden. Er warb um sie mit dem Versprechen „Es sei kein Zwang in der Religion“ (2,256)  –  allerdings mit der Einschränkung, dass der Glaube an Allah ohne Irrtum sei. Juden und Christen wiesen ihn ab und lachten über seine phantastischen Verfälschungen der Bibel. Sie wollten sich auch nicht seiner Herrschaft als „Dhimmis“ unterordnen und die Kopfsteuer der „ungläubigen“ Bürger zweiter Klasse zahlen.

Um seine späteren Feldzüge zu finanzieren, waren Muhammads erste Kriege zunächst Überfälle auf Karawanen, denen dann aber die Kriegszüge gegen die „Ungläubigen“ – vor allem eben Juden und Christen – folgten, um die „wahre Religion“ durchzusetzen.

Ibn Al-´Abidin (zit. in Moussa Afschar, Der Heilige Krieg, S. 33) beschreibt den Übergang von der Toleranz zur Gewaltanwendung: „Das Gebot zum Kämpfen kam in Etappen. Zuerst wurde Muhammad aufgefordert, seine Botschaft weiterzugeben, danach zu diskutieren und zu streiten. Dann wurde es den Gläubigen erlaubt zu kämpfen, dann wurden sie aufgefordert zu kämpfen … Und ganz zum Schluss kommt die Aufforderung, sich ganzheitlich in den Kampf zu begeben.“ Dazu die Sure 8,39: „Und kämpfet wider sie … bis alles an Allah glaubt!“

Um seinen Machtanspruch zu untermauern, schickte Muhammad Briefe an acht Herrscher, darunter die von Persien und Byzanz, mit der Aufforderung, den Islam anzunehmen. Bis zu seinem Tode 632 führte der „Prophet“ 27 Kriege. (Ibn Hischam, Das Leben Muhammads, nach Ibn Ishaq, Bd. II, S. 390f, Villach 1992)

 

Bedeutung des „Heiligen Krieges“

Bis heute sehen Muslime die Welt in zwei Bereiche aufgeteilt: den Dar al-Islam (=Haus des Islam)  – Länder, in denen der Islam herrscht –  und den Dar al-Harb (=Haus des Krieges) – Länder, die noch für den Islam einzunehmen sind. Je nach Situation kann der Djihad auch durch andere Mittel verwirklicht werden: Unterwerfung, Bündnisschluss, finanzieller und anderweitiger Druck.

Der Djihad ist keineswegs nur ein düsteres Kapitel der islamischen Frühzeit! Die Koranverse, die zum Djihad aufrufen, sich mit der Durchführung, den Feinden und der Belohnung befassen, sind auffallend zahlreich. Der „Heilige Krieg“ ist in der „Offenbarung“ des Koran festgelegt. Er ist eine „Fardh Kifaya“, eine für jeden Muslim und für jede muslimische Nation bindende Pflicht! Je nach Stärke des Gegners kann ein Heer stellvertretend  für die Umma den Kampf führen.

An den Bestimmungen des Djihad und an den Belohnungen ist erkennbar, dass er theologisch eine große Bedeutung hat und deshalb unter islamischen Gelehrten als eine der sechs Säulen des Islam gilt.

 

Befehl zum Djihad

Nach dem Hadith (=Überlieferung von Sprüchen und Taten des „Propheten“ und seiner Gefährten) fragte Abu Hurayra (ein Prophetengefährte, gest. 678): „O, Prophet Allahs, was ist gleichwertig mit dem Djihad?“ Er sagte: „Es gibt nichts Gleichwertiges.“ – Muhammad wurde auch gefragt: „Wer ist der Beste unter den Menschen?“ Er sagte: „Der Gläubige, der mit seiner Person und mit seinem Vermögen in den Djihad zieht.“ Hierzu Sure 9,41: „Ziehet aus, leicht und schwer, und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg. Solches ist besser für euch, so ihr es begreifet.“ Allah selbst steht hinter jedem Kämpfer: „Und nicht erschlugt ihr sie, sondern Allah erschlug sie … Und prüfen wollte Er die Gläubigen mit einer schönen Prüfung von Ihm. Siehe Allah ist hörend und wissend.“ (Sure 8,17)

„Vorgeschrieben ist euch der Kampf …“ (2,216). Der Djihad ist bei der Ausbreitung des Islam eine Pflicht innerhalb eines genau festgelegten Stufenplanes: „ … Nehmet aber keinen von ihnen (den „Ungläubigen“) zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.“ (4,89) Dieser Vers bezieht sich auf die Polytheisten, also die Heiden. Die zunächst etwas höher geachteten Schriftbesitzer, Juden und Christen, werden dann jedoch genauso bekämpft, wenn sie sich nicht dem Islam unterwerfen: „Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward, die nicht glauben an Allah und an den Jüngsten Tag und nicht verwehren, was Allah und sein Gesandter verwehrt haben, und nicht bekennen das Bekenntnis der Wahrheit, bis sie den Tribut aus der Hand gedemütigt entrichten. … Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos!“ Dieser „Schwertvers“ (9,29+30) hebt etwa 100 anders lautende Verse auf, die zu einer eingeschränkten Toleranz aufrufen und noch aus der mekkanischen Zeit der Unterlegenheit stammen.

Diese Forderung findet sich noch wiederholt an anderen Stellen im Koran. Der Djihad dauert schließlich so lange, „bis die Verführung aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist“. (2,193)

 

In der Schlacht ist Allah näher

Dem „Propheten“ des Islam galt die Tötung seiner Feinde als ein Gebot Allahs: „Mir wurde befohlen, gegen die Menschen so lange Krieg zu führen, bis sie sagen, dass es keinen Gott gibt außer Allah und Muhammad sein Gesandter ist.“ (al-Buhari, ed. Mustafa Dib al-Bugha, I-VII, Beirut 1990, zit. in Moussa Afschar a.a.O. S. 36)

Obwohl anfangs die Beute den größten Anreiz für die Muslime hatte, betonte Muhammad immer wieder, dass man um der Sache des Islam willen kämpfen müsse: „Nur wer in die Schlacht geht, damit das Wort Allahs den Sieg davonträgt, befindet sich im Wege Allahs.“ (Ibn Madja, Djihad, S. 13). Daher sollten die Muslime auch den Namen Allahs als Schlachtruf verwenden. (al-Buhari, Djihad, S. 153 – beide Angaben in M. Afschar a.a.O. S. 36f)

Der Krieg im Islam gilt als „heilig“ und „segensreich“, was Muhammad in einem anderen Spruch hervorhebt: „Unter dem Schatten der Schwerter ist das Paradies.“ (al-Buhari, zit. in M. Afschar, S. 37)

Zahlreiche Sprüche von Muhammad belegen, dass der Heilige Krieg für ihn die höchste Anbetungspflicht ist. So verspricht er den Wachtposten: „Ein Tag, den man auf einem Wachposten des Heiligen Krieges verbringt, um die Blöße der Muslime zu schützen, bringt einen größeren Lohn als hundert Jahre lang Gebet und Fasten.“ (Ibn Madja, Djihad,  zit. in M. Afschar, S. 40)

Dem entspricht auch eine andere Aussage des „Propheten“, die ebenfalls von Ibn Madja  überliefert ist: „Ein Nacht- oder Tagesmarsch im Heiligen Krieg ist wertvoller als die Welt und was darin ist.“ (Ibn Madja, Djihad, zit. in M. Afschar a.a.O. S. 39)

Der „Ungläubige“ mag sich fragen, was geschieht denn eigentlich, wenn sich Muslime gegenseitig umbringen – was ja tagtäglich in grausamer Weise geschieht. Zu denken ist auch an den langjährigen blutigen Krieg zwischen Iran und Irak mit mehr als einer Million Toten.

Auch hier hat der „Prophet“ des Islam eine Antwort, die im Hadith von al-Buhari überliefert wird. Demnach berichtet Muhammad, dass Allah für die Krieger im Paradies hundert Stufen geschaffen habe. Daraus ist zu entnehmen, dass die Teilnehmer am Heiligen Krieg nicht alle auf einer Stufe stehen. Allen gemeinsam sei jedoch die Wonne an diesem Ort der Lust und Genüsse: „Jeder Märtyrer wird sich angesichts des guten Ertrages seines Märtyrertums wünschen, noch einmal in die Welt zurückzukehren, um wieder getötet zu werden.“ Sogar zwei Menschen, die einander töten, können ins Paradies kommen: „Allah lächelte über zwei Männer, die sich gegenseitig umgebracht hatten und dennoch ins Paradies kommen: Der eine kämpft auf dem Wege Allahs und wird getötet. Allah vergibt auch seinem Mörder, der seinerseits auf dem Wege Allahs kämpft, bis er den Märtyrertod stirbt.“ (al-Buhari, Djihad, zit. in M. Afschar a.a.O. S. 38)

 

Lohn des Djihad

Materielle und ideelle Faktoren – Ehrgefühl, Beute und eschatologische Belohnung  – spielen hier zusammen als eine Mischung irdischer Vorteile und paradiesischer Wonne im Jenseits, die eine enorme Steigerung irdischer Genüsse bedeuten:

Anteil an der Kriegsbeute: 4/5 gingen an die Kämpfer und 1/ 5 an Allah, d.h. an Arme und Waisen.

Gewissheit des Glaubens, also die Sicherheit ins Paradies zu kommen hat nur der

„Märtyrer“, der im Djihad fällt: „Und wähnet nicht die in Allahs Weg Gefallenen für tot; nein, lebend bei ihrem Herrn werden sie versorgt.“ (3,169; vgl. auch 3,158)

„Vergebung und Barmherzigkeit von Allah“  (3,157)

Der Märtyrer steht im Rang über denen, die daheim bleiben; „… den Eifernden hat Er vor den (daheim) Sitzenden hohen Lohn verheißen“. (4,95)

Bereitet hat Allah für sie Gärten, durcheilt von Bächen, ewig darin zu verweilen. Das ist die große Glückseligkeit. Dieser Ort ist vor allem ein Paradies für Männer. Die Suren 56, 78, 88 u.a. beschreiben anschaulich diesen Ort der Genüsse, an dem sogar der auf Erden verbotene Wein in Strömen fließt und von „unsterblichen Knaben“(!) kredenzt wird. (Ob und welche Frauen auch an diesen Ort gelangen, lässt der Koran offen.)

Nach der Überlieferung wird der Märtyrer außerdem vor den Plagen des Grabes geschützt, ist vor der größten Angst am Jüngsten Tag sicher, er bekommt – gemäß den obigen Suren – 72 Paradiesjungfrauen, von Allah besonders erschaffen (56,34), „großäugige Huris“ (56,22), „Jungfrauen mit schwellenden Brüsten“ (78,33) – die dann  auch die anderen „Gottesfürchtigen“, nach deren Läuterung in der Hölle, in Empfang nehmen. Nach dem Hadith werden alle Männer an diesem Ort der Freuden mit der 100fachen „Manneskraft“ ausgestattet. Der „Märtyrer“ darf übrigens auch für 70 seiner Verwandten bei Allah Fürsprache einlegen. (Ibn Madja, Djihad, zit. in M. Afschar a.a.O. S. 37) Von daher mag erklärlich sein, dass Mütter ihre Söhne als „Märtyrer“ hingeben und dabei oft nicht einmal weinen.

 

Bewahrt der „Heilige Krieg“ vor der Hölle?

Der Islam hat keinerlei Berührungsängste mit Gewalt. Im Gegenteil! Der Islam wurde zu einer weltlichen Macht durch siegreiche Feldzüge, die Muhammad selbst führte. Diese kriegerischen Handlungen wurden nicht nur von passenden Koranversen begleitet. Der „Prophet“ äußerte sich selbst immer wieder über Sinn und Zweck des Heiligen Krieges im Islam. Dabei bedeutet „heilig“, was im Islam „heilig“ ist. Aus den Koranversen und aus den Sprüchen Muhammads ein System zu machen, war die Aufgabe islamischer Juristen, die das islamische „Staatsgrundgesetz“, die Schari´a, entwickelten.

Nach Ibn Madja (einer der sechs berühmten Sammler von Hadithen, gest. 886) ermunterte Muhammad seine Anhänger, mutig an die Front zu gehen. Allah und er selber würden dafür garantieren, dass jeder Muslim, der am „Heiligen Krieg“ teilnimmt, entweder ins Paradies kommen oder mit reicher Beute zurückkehren würde. So finden wir im Hadith Sprüche wie: „Denjenigen, der den Heiligen Krieg führt, umhüllt Allah mit seiner Vergebung und Barmherzigkeit oder bringt ihn mit der Beute heil nach Hause zurück.“ Oder: „Der Staub des Heiligen Krieges und der Rauch der Hölle treffen sich nie.“ (zit. von M. Afschar, a.a.O. S. 37)

Die Geschenke Allahs an die „Märtyrer“ sind zuvor erwähnt. Wie sollen diese Versprechen aber verstanden werden, kennt doch der Islam keine Heilsgewissheit? Ein Muslim, wie „fromm“ er auch sein mag, kann nur hoffen, in Allahs Paradies zu kommen. Wie kann also Muhammad behaupten, dass jeder Muslim, der „im Wege Allahs“ fällt, ins Paradies eingeht? Dazu schreibt der Islamgelehrte  Moussa Afschar: „Die Antwort ist einfach: Eine islamische Verheißung ist keine Verheißung im biblischen Sinne. Denn Allah ist aus islamischer Sicht so mächtig, dass er nie eine verbindliche Aussage trifft. Wenn Muhammad sagt, Allah werde die islamischen Krieger  nicht in die Hölle schicken, so bedeutet dies nur: ´Hoffentlich schickt er sie nicht in die Hölle´. Oder: ´Wahrscheinlich wird er sie nicht in die Hölle schicken´. Das gilt auch für die ´Paradiesverheißungen´ Muhammads.“ (M. Afschar, a.a.O. S.37f)

 

Islamisierung

Der Islam sieht sich als religiöse Ideologie der Vollkommenheit, die die ganze Welt im Blick hat und letztlich keine andere Religion/Ideologie neben sich duldet. „Allah ist´s, der seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jeden andern Glauben siegreich zu machen.“ (48,28) Dennoch haben Muslime und Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1945 eng zusammengearbeitet. Und  nach 1945 gab es eine ähnlich enge Zusammenarbeit zwischen Muslimen und Kommunisten. So war es u.a. das DDR-Regime, das den Terroristen Arafat hoffähig machte, als Honecker den Ägypter 1982 zu einem „Staatsbesuch“ nach Berlin (Ost) einlud. Bekanntlich unterstützte die DDR auch die arabischen Armeen im Yom-Kippur-Krieg 1973 gegen Israel (zum Antisemitismus der DDR siehe Michael Wolffsohn im TAGESSPIEGEL vom 31.10.2008 sowie eine ausführliche Darstellung zur geheimen Beteiligung der DDR am Krieg gegen Israel 1973 von Stefan Meining, report MÜNCHEN, Bayerischer Rundfunk vom 6.10.2008 „Geheimoperation Aleppo: die geheime Beteiligung der DDR am Oktober-Krieg 1973“). Später gewährte die DDR der RAF in ihrem „antizionistischen“ Kampf wichtige Hilfe.

Der Antisemitismus dieser drei totalitären Systeme Kommunismus, Nationalsozialismus  und Islam war und ist ein wesentlicher gemeinsamer Nenner.

Drei Stufen der Islamisierung „im Wege Allahs“

1. Predigt von der Toleranz: In Zeiten der Schwäche und als Minderheit     arrangiert man sich mit den „Ungläubigen“, so wie es am Anfang in Mekka war.

2.  Abwehr der „Ungläubigen“ und ihrer Einflüsse: Bei zunehmender Stärke werden die Ansprüche gegenüber den einheimischen „Ungläubigen“ immer lauter! Das ist gut in Deutschland zu beobachten, wo wir uns bereits in dieser Phase befinden: der Bau von immer mehr und immer größeren Moscheen, öffentlicher Ruf des Muezzin an die „Ungläubigen“, sich Allah zu ergeben (=Islam), Forderungen nach vermehrten sozialen Leistungen und mehr Rechten im Sinne der Schari´a. So setzt der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) bereits die Scharia´a, das islamische Recht, über unser Grundgesetz und fordert seine Einführung auch hierzulande. (Diese Forderungen werden interessanterweise vor allem von Kirchenleitungen und „christlichen“ Parteien unterstützt, die alle Kritiker in die „rechte Ecke“ zu drängen versuchen. 

3. Schließlich der Kampf gegen die „Ungläubigen“, die entweder auch Muslime werden müssen oder als tributpflichtige Dhimmis bestenfalls geduldet werden. Und am Schluss folgt die Einführung der Schari´a für alle Bürger. 

Diese Etappen der Islamisierung sind auch gut erkennbar in der Geschichte der einst christlichen Türkei nach dem Fall Konstantinopels (1453). Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren in der Türkei ca. 25 Prozent der Bevölkerung Christen. Heute ist dieser Anteil auf etwa 0,2 Prozent dezimiert: eine unterdrückte, kaum geduldete Minderheit von Dhimmis, aller religiösen Rechte und vieler Menschenrechte beraubt. Nur wenigen ist bekannt, dass in der Türkei seit 1924 nicht einmal kleinste Kirchen neu gebaut werden dürfen, dass es gegenüber Christen keine Toleranz gibt.

Der Djihad hat heute, wo die islamischen Massen wieder mehr und mehr fundamentalistisch geprägt sind, d.h. dem Koran eine zentrale Stellung einräumen, verheerende Auswirkungen in Afrika (Sudan, Darfur, Westafrika), aber auch in den islamischen Ländern selbst. Dort werden die Reste der jüdischen und christlichen Bevölkerung oft grausam unterdrückt und verfolgt. Dass „fundamentalistische“ Muslime getreu dem Wort Allahs im Koran in größter Brutalität auch gegen ihre gemäßigten Landsleute vorgehen, hat sich gezeigt bei der Zerstörung des einst blühenden Libanon zuerst durch die PLO und dann durch die schiitische Hizbollah („Partei Allahs“) und der jahrelangen Besetzung durch Syrien. Erinnert sei auch an den von den UN ebenfalls geduldeten Völkermord im südlichen und westlichen Sudan durch islamische Kriegerhorden.

Eine umfangreiche Dokumentation islamischer Gewalt von Anbeginn bis heute stellte der frühere Chefredakteur (1973-1979) der größten Tageszeitung des Iran „Kayhan“, Amir Taheri, in seinem Buch „Morden für Allah“ (München 1993) zusammen.

Eindeutig sind auch die Ziele der arabischen Staaten und des Iran: So wurde die allgemeine Zielsetzung der Schiiten in den „12 Schwerpunkten der Islamischen Revolution“ 1984 in „Yom Eddin“ (=Tag des Glaubens) veröffentlicht. Wichtigster Punkt (1):  „Die Beseitigung Israels und die Befreiung Jerusalems.“ Weitere Ziele: (10) Die Wiederherstellung des Islam in Andalusien und auf den Inseln – und (11) die Mobilisierung der Moslems zur Sicherung von Rechten in Westeuropa.

Der Präsident der despotischen Mullah-Herrschaft im Iran, Mahmud Ahmadinedschad, hat seit 2005 mehrfach öffentlich die Vernichtung Israels angekündigt: das „zionistische Regime“ sei ein „Schandfleck“, der „aus der Mitte der islamischen Welt beseitigt werden muss“ (ISNA 2.11.2005). Oder: „Israel“ müsse „von der Landkarte gefegt“ werden.

Was die Zerstörung und Beseitigung Israels anbetrifft, lässt das „Palästinensische Nationalabkommen“ (PLO-Charta) vom Mai 1964 (also drei Jahre vor dem 6-Tage-Krieg, der zur Befreiung von Judäa und Samaria, dem so genannten „Westjordanland“ führte) zwecks Gründung der PLO ebenfalls keinen Zweifel. Dieses Abkommen ist bis heute gültig und wurde von allen arabischen Staaten unterzeichnet. In Art. 13 ist zu lesen: „Arabische Einheit und die Befreiung Palästinas sind zwei sich ergänzende Ziele, und die Erreichung des einen erleichtert die Erreichung des anderen. Arabische Einheit führt also zur Befreiung Palästinas, und die Befreiung Palästinas führt zur arabischen Einheit …“ Von der Errichtung eines Staates Palästina mit einer Hauptstadt Jerusalem ist auch in diesem Dokument keine Rede. Ein solcher Klein-Staat ist von den Arabern auch gar nicht beabsichtigt, zumal seine Errichtung  vor 1967 möglich gewesen wäre. Jordanien ist der Staat der arabischen „Palästinenser“! Trotzdem beschlossen die arabischen Staaten 1988 auf ihrer Konferenz in Tunis einen Staat „Palästina“ mit der Hauptstadt Jerusalem zu schaffen – obwohl es einen solchen Staat in der Geschichte nie gegeben hat und Jerusalem seit 3000 Jahren die heilige Stadt der Juden ist. Der Westen sollte über die wahren Absichten getäuscht werden!

Nach al-Ghazzali (1059-1111), einem der bedeutendsten „Theologen“ und Denker des Islam, ist die Lüge im Kampf gegen die „Ungläubigen“ erlaubt: „Wisse, dass die Lüge in sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt.“ Vorbild für dieses Denken ist Allah  selbst, ist er doch der beste „Ränkeschmied“: „Und sie schmiedeten Listen, und Allah schmiedete Listen; und Allah ist der beste Listenschmied.“ (Sure 3,54) „… Und Allah führt irre, wen Er will und leitet recht, wen Er will; und Er ist der Mächtige und Weise.“ (Sure 14,4)

Bezeichnend für diesen Zusammenhang ist, dass bei der „historischen“ Unterzeichnung des „Gaza-Jericho-zuerst-Abkommen“ (13.9.1993) in Washington neben der Bibel auch der Koran auf dem Tisch lag. Ein wahrhaft schlechtes Omen, sagte doch der Führer der PLO Arafat noch am gleichen Tage im jordanischen TV: „Wir kommen zurück nach ´Palästina´. Unserer Fahnen werden über Jerusalem flattern, über den Kirchen und Moscheen Jerusalems …“ Es war genau das Gegenteil von dem, was in dem Abkommen beschlossen worden war!

Die Vernichtung Israels entspricht dem Koran, der den Verlust von ehemals eroberten Gebieten nicht zulässt.

Die Charta der HAMAS von 2002 entspricht inhaltlich der PLO-Charta und lässt keine Zweifel aufkommen. Warum  beide Terror-Organisationen jährlich eine Milliarde Euro an „Entwicklungshilfe“ erhalten – zu gleichen Teilen von Steuergeldern der EU und der USA aufgebracht –  bleibt wohl ein unergründliches Geheimnis von Politikern der Geberländer. Ebenso auch, dass über die Verwendung des Geldes keine Rechenschaft von den Arabern gefordert wird. Von Arafat weiß man, dass er im Laufe der Jahre davon allein 900 Millionen Euro auf seine privaten Konten umgeleitet hat (s. IWF-Beicht v. 11.11.04.).

Für den Islam-Kenner Peter Scholl-Latour ist die Sure 9,11 das entscheidende Kriterium bei der Beurteilung der Zielsetzung des Djihad: „Denen gehört das Paradies, die in Allahs Weg streiten, die töten und getötet werden; ihnen gehört die wahre Verheißung.“ Hier ist zusammengefasst, was der Islam anstrebt. „Wer diesen Koranvers nicht beherzigt, kann die kämpferische Wiedergeburt des Islam nicht begreifen.“

Einen „religiösen Dialog“ zwischen Christen und Muslimen hält Scholl-Latour für „völlig aussichtslos“, soweit dieser unterschiedliche Glaubens-Auffassungen näher zueinander bringen wolle. Der Dialog zwischen der westlichen und der „brodelnden islamischen Welt“ im wirtschaftlichen, politischen und militärischen Bereich sei aber unausweichlich geworden.

 

Koranverse zum Djihad – dem „Heiligen Krieg“ – eine Auswahl

(Die Zählung entspricht dem Koran in der revidierten und wissenschaftlich anerkannten Übersetzung von Max Henning von 1991, Reclam 4206. Die meist milderen Suren aus der Frühzeit in Mekka sind mit * versehen.)

Wer aber nicht glaubt und Unsre Zeichen verleugnet, die sollen des (Höllen)Feuers Gefährten werden; in ihm sollen sie ewig verweilen! (Sure 2 Vers 39)

Und erschlagt sie  (Juden und Christen), wo immer ihr auf sie stoßt … (2,191)

Und bekämpft sie (Juden u. Christen), bis die Verführung aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist  … (2,193)

Vorgeschrieben ist euch der Kampf … (2,216) Wer … als Ungläubiger (jeder Nichtmuslim)  stirbt … des Feuers (=Hölle) Gefährten sind sie und verweilen ewig darinnen. (2,217)

Und bekämpft in Allahs Pfad, wer euch bekämpft … (2,190) … Und erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stoßt … denn Verführung (zum Abfall vom Islam) ist schlimmer als Totschlag … Greifen sie euch jedoch an, dann schlagt sie tot. Also ist der Lohn der Ungläubigen. (2,191)

Und bekämpfet sie, bis die Verführung aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist. (2,193)

O ihr, die ihr glaubt, schließt keine Freundschaft außer mit euch … (3,118)

Und wahrlich, wenn ihr sterbet oder erschlagen werdet, werdet ihr zu Allah versammelt. (3,158)

Siehe, wer Unsre Zeichen verleugnet, den werden Wir im Feuer brennen lassen. Sooft ihre Haut gar ist, geben Wir (Allah) ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe schmecken. Siehe Allah ist mächtig und weise. (4,56)

… Nehmt aber keinen von ihnen (Ungläubige) zum Freund … Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer. (4,89) (Mehrfach an anderer Stelle wiederholt!)

Siehe, der Lohn derer, welche Allah und seinen Gesandten befehden …, ist nur der, dass sie getötet oder gekreuzigt oder an Händen und Füßen wechselseitig verstümmelt … werden. (5,33)

O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht von denen, welchen die Schrift vor euch gegeben ward, diejenigen, die über euren Glauben spotten und scherzen (Juden), und auch nicht die Ungläubigen (Christen) zu Freunden, und fürchtet Allah, so ihr Gläubige seid. (5,57)

… Wen Allah verflucht hat und wem er zürnt – und verwandelt hat Er einige von ihnen zu Affen und Schweinen  … die befinden sich in schlimmem Zustand und sind weit abgeirrt vom ebenen Pfad. (5,60)

…Gefesselt werden ihre (der Juden) Hände und verflucht werden sie für ihre Worte. .. (5,64)

… Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe Ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab. (8,12) … für die Ungläubigen ist die Feuerspein. (8,14) Und nicht erschlugt ihr sie, sondern Allah erschlug sie …(8,17)

Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist, und bis alles an Allah glaubt. (8,39)

Siehe, schlimmer als das  Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben. (8,55)

Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlagt die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf … (9,5)

Bekämpfet sie; Allah wird sie strafen durch eure Hände … (9,14)

Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward, die nicht glauben an Allah und an den Jüngsten Tag. … bis sie den Tribut aus der Hand (d.h. ohne Vermittler) gedemütigt entrichten. … Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos! (9,29+30)

(Vers 9,29 gilt als einer der Schwertverse und hebt 100 anders lautende Verse auf, die zur Toleranz aufrufen und noch aus der mekkanischen Zeit stammen. Das entspricht der Sure 2,106: Was Wir auch an Versen aufheben oder in Vergessenheit bringen, Wir bringen bessere oder gleiche dafür. Weißt du nicht, dass Allah über alle Dinge Macht hat? Nach muslimischer Auslegung sollen 225 Koranverse durch spätere abrogiert , d.h. geändert, sein.)

So ihr nicht ausziehet (zum Kampf), wird Er euch strafen mit schmerzlicher Strafe … (9,39) … und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg. Solches ist besser für euch, so ihr es begreifet. (9,41)

Wer aber den Gesandten Allahs kränkt, denen soll sein schmerzliche Strafe. (9,62)

O du Prophet, streite wider die Ungläubigen und Heuchler und  verfahre hart mit ihnen. Und ihre Herberge ist Dschahannam (die Hölle), und schlimm ist die Fahrt (dorthin). (9,73)

Jedoch der Gesandte und die Gläubigen bei ihm eifern mit Gut und Blut, und … ihnen wird´s wohl ergehen. (9,88)

(Denen gehört das Paradies), die in Allahs Weg kämpfen und töten und getötet werden,; ihnen gehört die wahre Verheißung … das ist die große Glückseligkeit. (9,111)

O ihr, die ihr glaubt, kämpfet wider die Ungläubigen an euern Grenzen, und wahrlich, lasset sie die Härte in euch verspüren. Und wisset, dass Allah mit den Gottesfürchtigen ist. (9,123)

… Aber für die Ungläubigen  sind Kleider aus Feuer geschnitten; gegossen wird siedendes Wasser über ihre Häupter. Das ihre Eingeweide und ihre Haut schmilzt; Und eiserne Keulen sind für sie bestimmt. Sooft sie aus ihr (der Hölle) vor Angst zu entrinnen suchen, sollen sie in sie zurückgetrieben werden und: Schmecket die Strafe des Verbrennens. (22,19-22)*

Wahrlich, in dem Gesandten Allahs hattet ihr ein schönes Beispiel für jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und oft Allahs gedenkt. (33,21)  (Hierauf gründet sich die getreue Nachahmung aller von Muhammad  wirklich oder angeblich geübten Bräuche, die für den Muslim als verdienstvoll gilt.)

Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande. Und dann entweder Gnade (für die Gefangenen) hernach oder Loskauf, bis der Krieg seine Lasten niedergelegt hat. Solches! Und hätte Allah gewollt, wahrlich, Er hätte selber Rache an ihnen genommen; jedoch wollte Er die einen von euch durch die andern prüfen. Und diejenigen, die in Allahs Weg getötet werden, nimmer leitet Er ihre Werke irre. … Und einführen wird Er sie ins Paradies, das Er ihnen zu wissen getan. (47,4-6)

Die Ungläubigen aber, Verderben über sie! Und irre leitet Er ihre Werke. (47,8)

O ihr, die ihr glaubt, gehorchet Allah und (!) gehorchet dem Gesandten… Werdet daher nicht matt und ladet (die Ungläubigen) nicht ein zum Frieden, während ihr die Oberhand habt; denn Allah ist mit euch …Das irdische Leben ist nur ein Spiel und ein Scherz, und so ihr glaubt und Allah fürchtet, wird Er euch euren Lohn geben…(47, 33,+35+36)

Und wer nicht an Allah und Seinen Gesandten glaubt – siehe für die Ungläubigen haben Wir eine Flamme bereitet. (48,13)

… ihr sollt mit ihnen kämpfen oder sie werden Muslime. (48,16)

Er (Allah) ist´s, der Seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jeden anderen Glauben siegreich zu machen. Und Allah genügt als Zeuge. Muhammad ist der Gesandte Allahs, und seine Anhänger sind strenge wider die Ungläubigen, barmherzig untereinander. Du siehst sie sich verneigen und niederwerfen, Huld begehrend von Allah und Wohlgefallen. Ihre Merkzeichen auf ihren Angesichtern (nämlich der Staub des Bodens) sind die Spur der Niederwerfung… (48,28+29)

Gläubige sind nur die, welche Allah und  Seinem Gesandten glauben und hernach nicht zweifeln und die mit Gut und Blut in Allahs Weg eifern. Das sind die Wahrhaftigen. (49,15)

Werfet in die Hölle jeden trotzigen Ungläubigen. (50,24)*

Eines Tages werden sie (die Ungläubigen) ins Feuer auf ihren Angesichtern geschleift: „Schmecket die Berührung des Höllenfeuers.“ (54,48)*

… Und wer mit ihnen (den Ungläubigen) Freundschaft macht, das sind die Ungerechten. (60,9)

Er ist´s, der Seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jede andre Religion siegreich zu machen, auch wenn es den Götzendienern zuwider ist. (61,9 – Wh. von 48,28)

O Prophet, eifre im Streit wider die Ungläubigen und die Heuchler und sei hart wider sie, denn ihre Wohnung ist Dschahannam  (Hölle) und schlimm ist die Fahrt (dorthin). (66,9)

… und wer sich Allah und Seinem Gesandten widersetzt, für den ist Dschahannams Feuer für ewig und immerdar. (72,23)*

Siehe, Wir bereiten für die Ungläubigen Ketten und Joche und eine Flamme. (76,4)*

Aufzählung der brutalsten Strafen für die Ungläubigen in immer neuen Variationen: (88.1ff)*

H. Nowitzky  2/10

  

Literatur, soweit nicht im Text erwähnt:

Der Koran, aus dem Arabischen übersetzt v. Max Henning, Stuttgart 1991, (Reclam 4206)

Moussa Afschar: Der Heilige Krieg – Die Belagerung Europas von innen, Stuttgart 2004 (hier und bei Ali Dashti finden sich auch die Angaben zu den Hadithen)

Abd al-Masih: Der Heilige Krieg im Islam, A-Villach 1991

                        Wer ist Allah im Islam? A-Villach, o.J.

P. Scholl-Latour: Das Schwert des Islam, München 1990

H. Stieglecker: Die Glaubenslehren des Islam, Paderborn 1983

Ali Dashti: 23 Jahre – Die Karriere des Propheten Muhammad, Aschaffenburg 1997

 

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Written by schroeter

Februar 17, 2010 at 20:02 nachmittags

5 Antworten

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  1. Und doch hätschelt unsere Politiker-Kaste den Islam. Lust am Suizid? Humanistisches Gutmenschentum öffnet dieser mörderischen Ideologie Vorder- und Hintertüren. Spätestens Unsere Kinder werden das büssen müssen. Warum lassen wir zu, dass wir unterworfen und schliesslich sogar umgebracht werden sollen? Integration will der Islam nicht, warum wird denn soviel davon geredet und lassen wir uns das so viel nutzloses Geld kosten?
    Gute Nacht, Abendland!

    Bieri Werner

    Februar 20, 2010 at 19:46 nachmittags

  2. Es ist unglaublich aber wahr. Wir Europäer wählen Parteien und Politiker, die bewusst den Zuzug von Moslems fördern um Stimmen zu gewinnen, damit sie ihre Politik der “Veränderung” praktizieren können.

    Fast wortwörtlich Cohn Bendit von den Linken und Tony Blair von den Roten. Diese Ideologie ist bei Rot und Grün in den meisten Ländern der EU. Wer rot oder grün wählt, wählt den Untergang des christlichen Abendlandes, wählt den Abschied von der Aufklärung, wählt EURABIA.

    Diese Politiker sind Volksverräter. Was hätte man früher mit diesen Herrschaften gemacht!

    Häle Alwin

    Februar 20, 2010 at 21:34 nachmittags

  3. Eine weitere wichtige Säule des Islams ist die Todesstrafe für Apostaten gemäß Sure 2 Vers 191, wo es u.a. heißt „Verführung zum Unglauben ist schlimmer als Töten.“ sowie dem Wort des “Propheten” :

    „tötet denjenigen, der seine Religion wechselt“ !
    Quelle: Hadith und Wikipedia

    Eckhardt Kiwitt

    Februar 21, 2010 at 1:08 vormittags

  4. Die militärische Form des Dschihad stiftete dem Islam ein Heilsversprechen, das älter und bedeutender ist als das erst viel später aus dem Korantext kompilierte System der klassischen islamischen Ritenfrömmigkeit – den “fünf Säulen”. Prof. Dr. Tilman Nagel führt über den frühislamischen Dschihadismus aus:
    “Die durch Mohammed in Gang gesetzte und von seinen ersten Nachfolgern forcierte Eroberungswelle brachte ein politisches Gebilde hervor, das vom Dschihad und für den Dschihad lebte. Am besten kann man es als eine Bewegung charakterisieren, die, um nicht zusammenzubrechen, immer größere Erfolge benötigt. Die Reihen der mudschahidun fanden regen Zulauf; je mehr Krieger sich an den Eroberungszügen beteiligten, desto rascher gingen sie voran, zumal nach Osten, da das Reich der iranischen Sasaniden wegen einer inneren Krise gleichsam implodierte, aber auch nach Ägypten und Nordafrika hin, wo Byzanz seine Macht nach den Kriegen gegen die Sasaniden noch nicht hatte festigen können. Die schnell steigende Zahl an Dotationsberechtigten machte freilich auch die Inbesitznahme von immer mehr bebautem Land notwendig, auf dem die unterworfenen „Ungläubigen“ die entsprechend anwachsenden Zuwendungen zu erwirtschaften hatten. Schon um 645 wurde offenbar, daß das gerade eben eingeführte Dotationssystem nicht zu halten sein werde. Die ertragreichsten Territorien,
    das untere Zweistromland und das Nildelta, waren bereits fiskalisch nutzbar gemacht; die Feldzüge bis weit in den iranischen Raum und nach Nordafrika hinein dauerten länger, verschlangen immer mehr Kosten bei sinkenden Gewinnen. Überlagert wurden die wirtschaftlichen Schwierigkeiten von der die Masse der neuen Muslime umtreibenden Frage nach dem religiösen Prestige und dem Jenseitsverdienst: Die „ersten Auswanderer“ bezogen nicht nur die höchsten Dotationen, sie machten auch für sich geltend, daß sie mit ihrer frühen Hedschra erst eigentlich dem Islam zum Durchbruch verholfen hätten. Ihre Hedschra deuteten sie als die heilsgeschichtlich einmalige Wende von der Lüge zur Wahrheit. Das Symbol dieser Auslegung der gerade vergangenen Ereignisse war die Einführung der Hedschra-Ära unter Omar. Man hatte auch die Geburt Mohammeds oder dessen Berufung als den Beginn einer eigenen Zeitrechnung vorgeschlagen. Die „ersten Auswanderer“ aber hatten ihre Interessen durchgesetzt, und das hieß, daß niemand je an ihr und ihrer Klane Prestige würde heranreichen, mochte er später, etwa während der aktuellen Kriege, auch noch so viel geleistet haben. Das religiöse Verdienst der alten Genossen, ihre kämpferische Gläubigkeit, war nie und nimmer zu übertreffen.” (Zitatende)
    Quelle: Nagel, Tilman: Machtausübung und private Gewalt im Islam, http://web.tuomi-media.de/dno2/Dateien/NO207.pdf
    Man beachte auch, dass die islamische Orthodoxie etwa den Ahmadis, deren Gemeinschaft sich in Indien zur Zeit der Herrschaft der militärisch übermächtigen Kolonialmacht England formierte und die eine gewaltlose Dschihad-Strategie verfolgt, immer wieder (zu Unrecht) vorwirft, sie führe überhaupt keinen Dschihad.

    Maethor

    Februar 21, 2010 at 18:50 nachmittags

  5. Jo die Seite ist echt Geil.Aber das ist gut xD°

    Mucki

    April 22, 2010 at 16:44 nachmittags


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