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Beiträge zur Islam-Aufklärung

Archive for Januar 2010

Islam und Demokratie. Islam-Unterricht an deutschen Schulen

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Gastbeitrag vom H. Nowitzky

ISLAM UND DEMOKRATIE

Zur Einführung des Islam-Unterrichts an deutschen Schulen

Einer „Spiegel“-Umfrage  (7/2006) zufolge haben 38 Prozent der Bevölkerung Angst vor dem Islam, und 60 Prozent sehen einen dauerhaften Konflikt zwischen Christen und Muslimen auch hier voraus. Neuere Umfragen in den Medien zu verschiedenen Anlässen lassen jedoch die Vermutung zu, dass sich inzwischen mehr als 80 Prozent der Bevölkerung von islamischen Aktivitäten bedroht fühlt. Nirgendwo gibt es so blutige Christenverfolgungen wie in islamischen Ländern, werden Menschenrechte mit Füßen getreten. Tausendfach geschlossene Zwangsehen – oft mit importierten Kinderbräuten, häufige Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen in muslimischen Familien bis hin zu „Ehrenmorden“ oder daraus folgenden Selbstmorden kommen bei uns nicht zur Sprache und sind auch kein politisches Thema. Ist es die oben erwähnte Angst? Oder passt diese Realität nicht in das Bild einer „multikulturellen Gesellschaft“? An diesem Schweigen rütteln vor allem Frauen, die den Islam selbst leidvoll durchlitten haben wie Necla Kelek, Seyran Ates oder Ayaan Hirsi Ali. Wo aber sind die Gutmenschen, die sich sonst über jedes vermeintliche Unrecht an muslimischen Immigranten zu Wort melden? Mit Angst und Schweigen können aber die Probleme nicht gelöst werden!

Nichtsdestotrotz forderte der niedersächsische Ministerpräsident Wulff vor etwa zwei  Jahren die Einführung des Islam-Unterrichts an deutschen Schulen, damit, wie er meinte, eine bessere Integration muslimischer Einwanderer erreicht werde. Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg nahmen diese Anregung auf – inzwischen auch Bayern, NRW und Bremen –  die ohne Diskussion an einer interessierten Öffentlichkeit vorbei umgesetzt wurde. Wieder einmal setzten sich die multikulturellen Träumereien der Linksparteien und Grünen sowie das opportunistische Mitläufertum in den übrigen Parteien durch.

Kenner des Islam und seiner Lehren warnten jedoch davor. Besonders die aus Istanbul stammende Necla Kelek, promovierte Soziologin und diplomierte Volkswirtin, betonte, dass mit einem solchen Islam-Unterricht das Gegenteil von Integration erreicht werde und bestehende Parallelgesellschaften verfestigt würden. Völlig unberücksichtigt blieb bei dieser Diskussion, dass muslimische Jugendliche – nicht jedoch Mädchen – ohnehin gehalten sind, einmal wöchentlich die den Moscheen angegliederten „Madrasas“ (Koranschulen) zu besuchen, wo sie von einem Hodja, angestellt und bezahlt von der türkischen Religionsbehörde (!), in die Lehren des Koran eingeführt – besser: indoktriniert – werden.

Inzwischen haben die oben genannten Bundesländer spätestens zum Schuljahrsbeginn 2007 den Islam-Unterricht eingeführt. Die Lehrpläne dafür wurden von Muslimen erstellt und von den Kultusministerien gebilligt. Es darf die Frage gestellt werden, wer von den deutschen Prüfern mit dem Islam so vertraut ist, dass er die Lehrinhalte tatsächlich beurteilen kann. Grundsätzlich ist auch zu fragen, ob ein Islam-Unterricht in deutscher Sprache etwa einen milderen Islam lehren kann, der die vielen harten und diskriminierenden Aussagen des Koran ausklammert. Hier scheint es eine beträchtliche Kluft zwischen Wunschdenken und Realität zu geben!

Bis alles an Allah glaubt.

Wie etwa sollen die vielen Suren des Koran, die sich abfällig über „Ungläubige“ äußern – so hat Allah Juden und Christen zu „Affen und Schweinen verwandelt“ (5,60) – oder die den „Heiligen Krieg“ gegen alle „Ungläubigen“ für jeden Muslim zur Pflicht (Fardh Kifaya) machen, von den muslimischen Lehrkräften unterrichtet werden? Mehr als 200 Surenverse befassen sich mit diesem Kampf gegen alle Nichtmuslime. Der „Djihad“ wird deshalb auch von den meisten Islam-Gelehrten als wichtigste 6. Säule des Islam betrachtet – was in den meisten Schulbüchern unterschlagen wird, weil dort immer nur von den bekannten Pflichten, den   „5 Säulen des Islam“ (das Bekenntnis zu Allah und seinem Propheten, das Pflichtgebet – das Rezitieren bestimmter Koranverse, das Fasten im Ramadan, die Wallfahrt nach Mekka und die Armensteuer) die Rede ist. Dazu der renommierte Gelehrte für Islamische Geschichte an der Pariser Sorbonne, Mohammed Arkoun: „Die moslemische Religion gestattet nicht nur Hass und (Blut)Rache, sondern sie gebietet sogar unversöhnliche Feindschaft, ewigen Krieg und Mord … Alles, was im Koran gesagt wird, hat das Ziel, bestehende Religionssysteme, wie das Judentum und das Christentum, zu beseitigen … Der ´Heilige´ Kampf gehört dem entsprechend zu den absoluten Pflichten des Moslem gegenüber Allah.“

Unter den Suren, die sich gegen die „Ungläubigen“, vor allem gegen Juden und Christen, richten, finden wir die nachfolgenden:

… Nehmet aber keinen von ihnen (Ungläubige) zum Freund … Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund und Helfer (4,89). Mehrfach im Koran wiederholt.

Siehe, der Lohn derer, welche Allah und seinen Gesandten befehden … ist nur der, dass sie getötet oder gekreuzigt oder an Händen und Füßen wechselseitig verstümmelt oder aus dem Lande vertrieben werden … (5,33).

Und erschlagt sie (Juden und Christen), wo immer ihr auf sie stoßt … Also ist der Lohn der Ungläubigen (2,191).

Und bekämpfet sie, bis die Verführung aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist (2,193).

Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist, und bis alles an Allah glaubt (8,39). 

Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward (Juden und Christen), die nicht glauben an Allah … Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos! (9,29f). Diese Sure aus der medinensischen Zeit gilt als der „Schwertvers“ und hebt 100 andere Verse auf, die zur Toleranz auffordern und zumeist noch aus der mekkanischen Zeit der Unterlegenheit stammen. Der bekannteste Koranvers zur Toleranz, der auch immer wieder von den Freunden des Dialogs hervorgehoben wird, lautet: „Es sei kein Zwang im Glauben …“ (2,256), was aber nur gilt, wenn man im Glauben des Islam lebt. Solange die „Schutzbefohlenen“ dem religiösen Empfinden und dem Überlegenheitsgefühl der muslimischen Mehrheit nicht widerstreben, haben sie als Bürger zweiter Klasse, als „Dhimmis“, ein bescheidenes Existenzrecht, das aber jederzeit beendet werden kann.

Diese „Toleranz“ endet in jedem Falle, wenn sich ein Muslim vom Islam abkehrt (Apostasie). Ein Religionswechsel wird mit dem Tod bestraft (Sure 4,89). Das bestätigt auch al-Bukhari (810-870) in einem Hadith: Muhammad forderte: „Wer seine Religion (Islam) wechselt, den tötet!“ 

Obwohl gemäß Sure 6,115 das Wort Allahs „vollkommen“ ist und „niemand vermag Seine Worte zu ändern“, so hat Allah selbst 225  frühere Verse des Koran aufgehoben und durch „bessere“ ersetzt. Diese „Abrogation“ wird in Sure 2,106 gerechtfertigt: „Weißt du nicht, dass Allah über alle Dinge Macht hat?“

Seine Ergänzung findet der Schwertvers in Sure 61,9: Er (Allah) ist´s, der seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jede andere Religion siegreich zu machen …

Zusammengefasst werden die Aussagen des Koran zum Djihad in Sure 9,111: (Denen gehört das Paradies), die auf dem Wege Allahs streiten, die töten und getötet werden; ihnen gehört die wahre Verheißung.

Für den Islam-Kenner P. Scholl-Latour ist dieser Surenvers das entscheidende Kriterium bei der Beurteilung der Zielsetzung des Islam: „Wer diesen Koranvers nicht beherzigt, kann die kämpferische Wiedergeburt des Islam nicht begreifen.“ Einen religiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen hält Scholl-Latour für „völlig aussichtslos“, soweit ein solcher unterschiedliche Auffassungen im Glauben näher zueinander bringen wolle. Der Dialog zwischen der westlichen und der „brodelnden islamischen Welt“ im wirtschaftlichen, politischen und militärischen Bereich sei aber unausweichlich geworden.

Obwohl das tägliche fünfmalige „Gebet“ (=Rezitieren von bestimmten Koransuren) und mehr noch das gemeinsame „Gebet“ am Freitag einen hohen Stellenwert im Islam besitzen, finden wir im Hadith eine erstaunliche Werteskala der Gebete. So hat ein Gebet in Mekka den 2000fachen Wert, während ein Gebet in Jerusalem, obwohl im Koran nicht erwähnt, immerhin noch einen 500fachen Wert hat. Nach al-Bukhari hat jedoch eine Nachtwache im „Heiligen Krieg“ den Wert von 100 Jahren Gebet! Zwei weitere Sprüche Muhammads zum Djihad werden ebenfalls von al-Bukhari im Hadith überliefert und zeigen, wie wichtig der „Heilige Krieg“ den Muslimen ist. Abu Hurayra, ein enger Genosse Muhammads, fragte: „Prophet Allahs, was ist gleichwertig mit dem Djihad?“ Er antwortete: „Es gibt nichts Gleichwertiges!“ Muhammad wurde auch gefragt:  „Wer ist der Beste unter den Menschen?“ Er sagte: „Der Gläubige, der mit seiner Person und mit seinem Vermögen in den Djihad zieht.“

Wie sollen so klare Aussagen aus Koran und Hadith unterrichtet werden? Aufgrund ihrer hohen Zahl können sie ja nicht einfach unter den Tisch fallen. Sie richten sich eindeutig vor allem gegen Juden und Christen, fördern Antisemitismus und Christenverfolgung, die in allen islamischen Ländern stattfindet.

 

Muhammad und die Frauen

Auffällig viele Surenverse und Abschnitte im Hadith befassen sich mit den Frauen, die offenbar für den Propheten zu einem Problem wurden – oder es bereits vor seiner Berufung waren.

Gemäß den Offenbarungen des Koran sind Frauen den Männern nicht gleichgestellt und werden eher als “Sache“ betrachtet. Sie haben es deshalb auch wesentlich schwerer, in Allahs Paradies zu gelangen, wo sie allerdings dann auch nur eine untergeordnete Stellung einnehmen. Sure 4 („Die Weiber“) lehrt, dass die Männer den Frauen überlegen seien (Vers 34). Frauen können gekauft, getauscht, geschlagen, zwangsweise verheiratet und verstoßen werden. Bei Ehebruch sind Frauen zu töten (4,15) – normalerweise durch Steinigung. (Da ihre Aussagen vor Gericht nur den halben Wert gegenüber denen von Männern haben, kann nicht einmal eine Vergewaltigung zur Anklage gebracht werden!)

Zwangsheirat (Sure 2,221; 24,32), „Ehrenmord“ und Blutrache (16,126; 17,33 u.a.) leiten sich ebenfalls aus den Anweisungen Allahs ab.

Der Unwert einer Frau zeigt sich auch in vielen anderen Beispielen. Nach dem Hadith wird das Gebet eines Muslim zunichte gemacht, wenn beim Beten der „Schatten eines Hundes, eines Esels oder einer Frau auf den Betenden fällt“.

Als Allah seinen Propheten einmal in die Hölle schauen ließ, sah der dort fast nur Frauen. „Von 100 Frauen kommen 99 in die Hölle“ erfahren wir im Hadith (al-Bukhari). Auf die Frage der Frauen „Warum?“, beschied ihnen Muhammad, dass es vor allem ihr Ungehorsam gegenüber den Männern sei. „Ihr Frauen! Die meisten von euch sind Brennholz für die Hölle, weil ihr viel herumnörgelt, euch beschwert und das Sippenrecht verwerft“ (Hindi).

Ein weiterer Grund, warum der Tradition zufolge so viele Frauen in die Hölle kommen, liegt darin, dass sie in Zeiten der „Unreinheit“ keine „gottesdienstlichen“ Handlungen ausführen dürfen. Gemäß der Scharia, also der islamischen Gesetzgebung, gilt jede „gottesdienstliche Tat“ als eine gute Tat und kann beim jüngsten Gericht schlechte Taten aufheben. Eine Frau gilt unter anderem in der Zeit der Menstruation als unrein. In dieser Zeit sind acht Handlungen gesetzeswidrig: das rituelle Gebet, das Fasten, das Rezitieren des Koran, das Berühren des Koran, das Betreten einer Moschee (=Ort der Niederwerfung vor Allah), das Umrunden der Ka´aba in Mekka, „die sexuelle Unterwerfung“ durch einen Mann und der „erotische Genuss dessen, was sich zwischen dem Nabel und den Knien der Frau befindet“.

Da Frauen durch ihre Regel während eines beachtlichen Teils ihres Lebens als unrein gelten,  fehlt ihnen im Endgericht ein enormes Kontingent an guten Taten, zumal die nicht ausgeübten gottesdienstlichen Bestimmungen als böse Taten gewertet werden. Hinzu kommt der erwähnte Ungehorsam gegenüber den Männern.

Es ist bezeichnend für die Stellung der Frau im Islam, wenn im Koran  nur eine Frau namentlich erwähnt ist: Maryam, die Mutter „Isas“. Bis heute gilt eine Frau im Islam als Sache, über die der Mann beinahe nach Belieben verfügen kann, auch wenn in der Türkei und in Marokko  Frauen inzwischen mehr Rechte eingeräumt wurden. So werden Eheverträge grundsätzlich von den männlichen Oberhäuptern der beteiligten Familien – meist ohne Einwilligung der Frau – geschlossen. Darüber berichtet auch Sabatina James (Pseudonym) in ihrem aufrüttelnden Buch „Sterben sollst du für dein Glück“ (Knaur TB 77754). Es gehört zur Tragik des Schicksals von Frauen, dass sie selbst dieses System der Unterdrückung und Erniedrigung mittragen, sind sie doch zum Gehorsam gegenüber Allahs Wort verpflichtet. Weitere Diskriminierungen der Frauen sollen in Anbetracht des Umfangs hier nicht aufgeführt werden. Sie sind nachzulesen in den Selbstzeugnissen des Islam sowie unter anderem in einer Zusammenfassung von Moussa Afschar: Die Stellung der Frau im Islam – Lizenz zur Unterdrückung im Namen Allahs, Stuttgart 2002, und ergänzend in H.P. Raddatz: Allahs Frauen, München 2005.

Sexualität im Islam

Der männlichen Sexualität im Allgemeinen und der Sexualität des Propheten im Besonderen werden in Koran und Hadith ebenfalls umfangreiche Abschnitte gewidmet. Viele „Sprüche“ stammen dabei von Muhammads Lieblingsfrau Aisha, die sich darüber frei äußerte. Die zeitgenössischen Quellen schildern Muhammad nicht nur als Gewaltmenschen, sondern auch als sehr sinnlichen Mann. So wird gesagt, dass der „Engel“ Gibril (fälschlich oft mit dem Engel Gabriel verglichen) dem Propheten die „Zeugungskraft von 40 Männern“ verliehen hatte. Es wird auch positiv gesehen, dass Muhammad von Allah selbst jede Frau, die er begehrte, gewährt wurde (Sure 33,50ff). Als der Prophet auch Zainab, die Frau seines Adoptivsohnes Zaid ibn  Haritha begehrte und schließlich heiratete, gab Allah auch diesem doppelten Ehebruch seinen Segen mittels Offenbarung (Sure 33,37ff). Alle übrigen Muslime sollten jedoch nicht mehr als vier Ehefrauen haben. Aber auch ihnen sind neben diesen „Gattinnen“ Konkubinen und Sklavinnen in unbestimmter Zahl gestattet. Die Sklaverei ist übrigens in einigen arabischen Staaten noch immer weit verbreitet. Hinsichtlich der  Polygamie bilden im islamischen Bereich nur die Türkei und Tunesien Ausnahmen. In diesen Ländern ist die Monogamie eingeführt worden, auch wenn sie vielfach umgangen wird. 

In erster Ehe war Muhammad allein mit der reichen Kaufmannswitwe Khadija verheiratet. Bei der Eheschließung war Muhammad 25 Jahre alt und sie 40. Mit ihr hatte er zwei Söhne, die jung starben, und vier Mädchen, von denen zwei den späteren Khalifen Uthman heirateten. Der vierte Khalif Ali, Muhammads Neffe, heiratete Fatima.

Nach dem Tode seiner ersten Frau hatte Muhammad noch wenigstens 17 weitere legitime Ehefrauen und dazu Konkubinen und Sklavinnen. Seine Lieblingsfrau wurde A´isha, die der 50jährige heiratete, als das Mädchen sechs Jahre alt war. Drei Jahre später „vollzog der Prophet mit ihr die Ehe“. Seit dem gelten im schiitischen Islam neunjährige Mädchen als „Frau“ und können geheiratet werden! Bei den Sunniten liegt das mögliche Heiratsalter etwa bei 13 Jahren, nach der ersten Menstruation. Dieses islamische Gesetz hat über viele Mädchen unglaubliches Elend gebracht und wird selbst in Deutschland geduldet, indem unter anderem der Zuzug von jugendlichen „Importbräuten“ für die islamische Parallelgesellschaft nicht verboten wird.

Die in vielen islamischen Ländern verordnete Verschleierung der Frauen, entweder total oder auch nur durch das Kopftuch, die im Koran nicht gefordert ist, dient nach Auslegung islamischer „Geistlicher“ vor allem dazu, die vermeintlich schnelle sexuelle Erregbarkeit der Männer zu zügeln. Erst in Allahs Paradies sind den sinnlichen Genüssen der Männer keine Grenzen mehr gesetzt. Jeder Mann, der an diesen Ort kommt (Frauen sind nicht erwähnt!), wird  dort von 72 „großäugigen Jungfrauen (arab. „Huris“) mit schwellenden Brüsten“ empfangen (Sure 56 und 78) und mit den Worten begrüßt: „Wir sind die Ewigen und werden nie vergehen, wir sind die Zärtlichen und werden nie arm, wir sind die Zufriedenen und werden niemals zornig. Wohl dem, der uns hat und für den wir da sind“ (nach al-Bukhari). Um dem Anspruch dieser Vielzahl von „Gemahlinnen“ zu genügen, hat Allah dafür gesorgt, dass jeder Mann dort mit „hundertfacher Manneskraft“ ausgestattet wird (Hadith nach al-Tirmidhi). In diesen „Gärten der Wonne“ werden sie umsorgt von „unsterblichen Knaben“, die die Runde mit vollen Bechern machen (Sure 56).

Allein diese Aussichten dürften für viele junge Muslime Antrieb sein, sich im Kampfe für Allah als Selbstmordattentäter zu opfern, was auch oft in den „letzten Worten“ dieser „Shahids“ – der im Kampf für den islamischen Glauben Umgekommenen – nachzulesen ist. Diese „Märtyrer“ allein haben das Recht, sofort nach ihrem Tode in Allahs Paradies zu kommen. Obwohl der Selbstmord auch im Islam verboten ist, hat noch kein namhafter „Geistlicher“ diese Selbstmordattentate als unislamisch verdammt. Im Gegenteil, die höchste Autorität des sunnitischen Islam, der Großscheich der Al-Azhar in Kairo, Dr. Seyyid Tantawi, hebt hervor, dass diese Mörder  „Märtyrer“ seien und lobt sie als „tapfere Söhne des Islam“. (Der in westlichen Medien als liberal bezeichnete Tantawi schrieb übrigens seine Doktorarbeit über das Thema „Die Söhne Israels nach dem Koran und den Sprüchen Muhammads“. Im Vorwort nennt er den Zweck seines Werkes: „Mit dieser Arbeit möchte ich vor allem unserer muslimischen Jugend die Geschichte der Juden, ihre verdorbene Moral, ihre Lügen und Verbrechen zeigen.“)

Islamischer Antisemitismus

Damit kommen wir zum islamischen Antisemitismus, der sich nicht nur in den Äußerungen Tantawis zeigt, sondern der den gesamten Koran durchtränkt und damit auch die islamische Gesellschaft. Deshalb ist ja auch H.s „Mein Kampf“ in arabischen Ländern noch immer ein Bestseller, und die Zerstörung Israels hat oberste Priorität.

Wie geht der Islam-Unterricht an deutschen Schulen mit diesem Problem um? Immerhin steht der öffentlich bekundete Antisemitismus hierzulande unter Strafandrohung. Auch dieses Thema kann in einem Islam-Unterricht nicht ausgeblendet werden, weil es sich – wie auch die Gewalt – als systemimmanent darstellt.

 

Die Bedeutung von Koran und Hadith

Die heute noch wichtigste Grundlage des Islam-Unterrichts ist der Koran. Der Hadith ist die zweite Hauptquelle des Islam und hat das „vorbildliche Leben“ des Propheten (seinen Weg – die Sunna), sein Verhalten, seine Anweisungen und Aussprüche zum Inhalt. Der Hadith ist im Koran verankert und hat praktisch auch dessen Autorität.

Abschließend soll deshalb belegt werden, welche Bedeutung dieses „heilige“ Buch für Muslime und damit auch für den Islam-Unterricht hat. Der Koran gilt als das „unerschaffene“ authentische Wort Allahs, das dem Propheten Muhammad, „Allah segne ihn und schenke ihm Heil“ (Propheteneulogie), Wort für Wort (Verbalinspiration) von einem „Engel“ namens Gibril in Arabisch offenbart wurde. Sein Wahrheitsgehalt darf bei Todesstrafe (!) weder untersucht noch kritisiert werden! Deshalb hat sich jeder Muslim und jede islamische Nation dem Wort Allahs, das zeitlos gültig ist, absolut zu unterwerfen (=Islam) und sich unabdingbar daran zu halten. Spätestens bei diesem Anspruch muss auch jedem Unkundigen  klar sein, unter welcher Anforderung ein Islam-Unterricht in einem demokratischen Land steht und ob hier ein Spagat zwischen Freiheit und Indoktrination überhaupt möglich ist.

Die heute noch gültige grundlegende und allgemein akzeptierte Redaktion des Koran entstand in der Regierungszeit des dritten Khalifen Uthman (644-656), also 12 Jahre nach Muhammads Tod. Der Koran ist Grundlage und Antrieb für jeden einzelnen Muslim und für alle islamischen Staaten. Hier finden alle Lebensaspekte der Muslime, ob politisch, gesellschaftlich oder privat ihre Begründung. Bestimmte Suren, oft der gesamte Koran,  werden möglichst auswendig gelernt und in den so genannten „Gebeten“ fünfmal am Tag rezitiert. Das gilt besonders für das „Freitagsgebet“ der Männer „Schulter an Schulter“, bei dem der Imam weniger ein „geistliches Wort“ verkündet, sondern eher auf aktuelle politische Belange eingeht, die der Ausbreitung des Islam dienen. Nicht selten stehen dabei Angriffe gegen die „Ungläubigen“ im Mittelpunkt. Auch hier wird deutlich, dass im Islam Religion und Staatsdoktrin eine untrennbare Einheit bilden, die auf keinen Fall durch den Artikel 4 unseres Grundgesetzes abgedeckt ist, der die ungestörte Religionsausübung gewährleistet, nicht aber die gegen den demokratischen Staat gerichtete politische Agitation und den Kampf gegen die „Ungläubigen“.

Schon vor Uthman äußerte sich der zweite Khalif Omar (634-644) nach der Eroberung Alexandrias unter ´Amr (642) über den erschöpfenden Gehalt dessen, was der Koran dem Muslim bedeutet. Bekanntlich wurden beim Brand der Großen Bibliothek 47 v.Chr. etwa 700.000 wertvolle Buchrollen, die das gesamte Wissen des Altertums enthielten, zerstört. Weitere Brände gab es 272 und 391 n. Chr., als  jeweils die „kleine“ Alexandrinische Bibliothek mit etwa 40.000 Buchrollen den Flammen zum Opfer fiel. Omar stellte rückblickend fest: Enthalten die Bücher der Weltliteratur etwas anderes als den Korantext, so sind sie schädlich und müssen vernichtet werden. Enthalten sie jedoch den gleichen Sinn, so sind sie unnütz und können ebenfalls vernichtet werden.

Man mag diese damalige Sicht eines Beduinen belächeln – um es milde auszudrücken. Aber die zentrale und unantastbare Stellung des Koran wird auch von gebildeten Menschen heute bestätigt und vertreten – auch von deutschen Muslimen! Zu ihnen zählt der frühere deutsche Botschafter in Algerien und Marokko, der promovierte Jurist Wilfried „Murad“ Hofmann, der 1980 zum Islam übertrat, aber den deutschen Rechtsstaat noch bis 1994 vertreten konnte. Hofmann ist heute führendes Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) und für die islamische Jugendarbeit zuständig. Außerdem vertritt er beim so genannten „Integrationsgipfel“ im Innenministerium unnachgiebig die islamische Position, die einer wirklichen Integration von Muslimen entgegensteht, und er befürwortet die Einführung von Teilen der Scharia in unsere Gesetzgebung. In seinem Buch „Der Islam als Alternative“ schreibt Hofmann: „Die gesamte Rechtsordnung wird am Koran als oberstem Grundgesetz (=Scharia, d. Verf.) ausgerichtet. Der Muslim hat das Wort Allahs so, wie er es vorfindet, anzunehmen, ohne in philosophischer Hybris nach dem Wie zu fragen. Ich bin Fundamentalist in dem Sinne, dass ich in der Ausübung meines Glaubens auf die Fundamente des Islam zurückgehe, nämlich auf den Text des Koran und auf die Überlieferung des Propheten und seiner  unmittelbar ersten Generation an Gefährten“ (=Hadith, d. Verf.). 

Im September 2008 wurde Hofmann für seine Bemühungen um die Durchsetzung des Islam in Deutschland das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Für den Konvertiten „Murad“ Hofmann dürfte indes eine andere Auszeichnung wesentlich wichtiger sein. In Dubai wurde ihm im September 2009 die „hohe Auszeichnung ´Islamic Personality of the Year´“ verliehen, die mit 180.000 Euro dotiert ist. Der Vorsitzende des ZMD Axel „Ayyub“ Köhler dazu: „Stolz und Freude über einen Deutschen in einer Reihe mit anderen Preisträgern wie Scheich Jusuf al-Qaradawi und Großmufti Mohammed al-Bouti (Syrien)“ – verliehen von „Seiner Hoheit, Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der VAE und Herrscher von Dubai“ („islam.de vom 10.9.2009)! Der bekannte und berüchtigte ägyptische TV-Prediger al-Qaradawi befürwortet gemäß Koran und Hadith die Ausrottung der Juden und verneint die Existenz eines jüdischen Staates (Yusuf al-Qaradawi, Al-Quds  Qadiyyat Kulli Muslimin, Beirut 2001). Ebenso wie die höchste Autorität im sunnitischen Islam, der Scheich der Al-Azhar Universität Kairo Dr. Muhammad Sayyid Tantawi, lobt er Selbstmordattentäter als „tapfere Söhne des Islam“.

Der Botschafter a. D. Hofmann scheute sich übrigens nicht, eine gefälschte deutsche (!) Übersetzung des Koran unter dem Namen des wissenschaftlich anerkannten Übersetzers Max Henning 1998 in Istanbul herauszubringen und diese als „Neuauflage der 1. Auflage von 1901“ zu bezeichnen. Im Sinne von „taqiyya“, der islamischen Kunst der Lüge und Verschleierung, hat Hofmann harte Passagen des Koran in milderes Licht getaucht oder durch eigene Anmerkungen verwässert.

Um dem Vorwurf einer ungenauen Übersetzung des Koran, die ja immer wieder von Muslimen erhoben wird, entgegenzutreten, ist die wissenschaftlich „anerkannte und viel benutzte vertrauenswürdige Übersetzung von Max Henning“ zu empfehlen, „die auch von dem führenden islamischen Spezialisten, Prof. Dr. M. Hamidullah (Istanbul/Paris) als die beste deutsche Übertragung des Koran angesehen wird …“ (Annemarie Schimmel). Diese Ausgabe erschien schon im 19. Jahrhundert und wurde 1990 gut lesbar überarbeitet und preisgünstig bei Reclam neu verlegt (Reclam 4206).

Der neue Vorsitzende des ZMD, der promovierte Geophysiker „Ayyub“ Axel Köhler, sieht die fundamentale Stellung des Koran ebenso wie auch Hofmann: „Für mich sind der Islam und Koran die Wahrheit … Man kann von uns nicht verlangen, dass wir die Grundsätze unserer Religion so anpassen, wie man es hier gern möchte … Wenn ein Christ sagt, wir haben ja nicht einmal den gleichen Gott, dann ist praktisch ein Ende des Dialogs für uns gekommen …“ (DIE WELT v. 4.3.2006). 

Fazit: Es ist ein Irrtum des Westens, anzunehmen, dass die islamische Welt Demokratie, Freiheit und Menschenrechte willkommen heißt. So lange der „religiös verbrämte Faschismus“ des Islam (Leon de Winter, NL) sich pilzartig vermehrt, werden wir keinen Frieden in der Welt haben. 

 

Schleichende Islamisierung

Die Einführung des Islam-Unterrichts an öffentlichen Schulen ist dem Hereinholen des Trojanischen Pferdes zu vergleichen. Lehre und Praxis des Islam sind gegen unsere  demokratische Grundordnung gerichtet und dürfen deshalb keine Verbreitung hierzulande finden. Islam und Demokratie sind unvereinbar! In einem Islam-Unterricht kann auch in deutscher Sprache von deutschen Muslimen nichts anderes gelehrt werden als das, was Koran und Hadith/Sunna sowie Biographie des Propheten (nach Ibn Ishaq – gest. 767) vorgeben, zumal der wirkliche Islam-Unterricht in den Koranschulen der Moscheen stattfindet, was in der bisherigen Diskussion wenig oder gar nicht berücksichtigt wurde. Die Imame dort werden von der türkischen Religionsbehörde (!) für jeweils vier Jahre nach Deutschland entsandt und auch von dieser Behörde bezahlt. Damit wird eine Integration von Muslimen verhindert und die Bildung von Parallelgesellschaften gefördert – übrigens ganz im Sinne des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan. Bereits vorhandene Strukturen von muslimischen Stadtteilen werden sich weiter verfestigen und zunehmen zum Nachteil unseres Landes.

Das zeigt auch eine andere Realität. Seit vielen Jahren bemühen sich Kirchen und Freikirchen um einen Dialog mit dem Islam – vergeblich. Bis auf einige wenige und einseitige freundliche Gesten wie Glückwünsche zum „Fastenbrechen“ oder Kronleuchter-Geschenke für neue Moscheen seitens einiger Kirchenführer gab es keine Ergebnisse. Der Islam muss allerdings einen ernstzunehmenden Dialog ablehnen, weil der einer Islamisierung der Welt entgegensteht, „bis alles an Allah glaubt“ (Sure 8,39). Zudem stehen sich die Botschaften von Bibel und Koran unvereinbar gegenüber und haben nichts gemeinsam. Hier die Liebe Gottes zu den Menschen, die sich in der hingebenden Liebe seines Sohnes Jesus erweist – dort die völlige Unterwerfung des Menschen (=Islam) unter einen unendlich fernen und unnahbaren Gott, der als „Ränkeschmied“ (Sure 3,54) in die „Irre führt“ (14,4),“wen er will“ (6,39 und 125; 30,28) und vor allem als Richter und Rächer zu fürchten ist. Während die Bibel von Anfang an dazu auffordert, den Nächsten zu lieben – ja sogar den Feind, ist die Ansage des Koran der Kampf gegen die „Ungläubigen“ und die gewaltsame Ausbreitung des Islam.

Die Islamisierung erfolgt gemäß dem Koran und dem Vorbild Muhammads in drei Stufen:

1.     Predigt von Toleranz und Frieden: In Zeiten der Schwäche als Minderheit arrangiert man  sich mit den  „Ungläubigen“, so wie es in Mekka zu Beginn des Islam zunächst war.

2.     Abwehr der „Ungläubigen“ und ihrer Einflüsse: Bei zunehmender Stärke werden die Ansprüche gegenüber den „Ungläubigen“ immer lauter: der Bau von immer mehr und immer größeren Moscheen – öffentlicher Muezzinruf mit der Aufforderung, sich allein Allah zu beugen – Forderungen nach sozialen Leistungen und mehr Rechten gegenüber der alteingesessenen Bevölkerung – wie es dann in Medina gehandhabt wurde.

3.     Schließlich der Kampf gegen die „Ungläubigen“, die entweder auch Muslime werden müssen oder als tributpflichtige Bürger zweiter Klasse (Dhimmis) bestenfalls geduldet sind. Einführung der Scharia.

Diese Etappen der Islamisierung sind gut erkennbar in der Geschichte der einst christlichen Türkei  nach dem Fall von Konstantinopel (1453). Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren in der Türkei ca. 25 Prozent der Bevölkerung Christen. Heute sind es nur noch etwa 0,2 Prozent; eine unterdrückte, kaum geduldete Minderheit, aller religiösen Rechte und fast aller Menschenrechte beraubt. Bezeichnenderweise war bei der nachfolgenden Eroberung Belgrads (1456) auf den Schwertern der islamischen Kämpfer eingraviert: „Das Paradies liegt im Schatten der Schwerter.“ Das wird auch heute  nicht anders gesehen!

 

Ein möglicher Kompromiss?

Im Zusammenhang mit dem Art.4 GG, auf den bei der Diskussion immer wieder Bezug genommen wird, ist auch der Art.7 GG heranzuziehen. Der Art.7 GG (hierzu siehe die Kommentarausgabe „Das Grundgesetz“ von Dieter Hesselberger, 11. Aufl. 1999) sichert den Religionsunterricht als „ordentliches Lehrfach“ und stellt klar, „dass seine Erteilung staatliche Aufgabe und Angelegenheit und der staatlichen Schulaufsicht unterworfen ist“. Abs. 3, Satz 2 ist so zu verstehen, „dass der Unterricht in ´konfessioneller Positivität und Gebundenheit´ zu erteilen ist … Sein Gegenstand ist Bekenntnisinhalt, nämlich die Glaubenssätze der jeweiligen Religionsgemeinschaft … Grundsätzlich sind die Vorstellungen der Kirchen über Inhalt und Ziel der Lehrveranstaltung maßgeblich.“

Hier wird deutlich, dass nach Art.7 der Verfassung allein der christliche Religionsunterricht ordentliches Lehrfach ist. Deshalb kann sich ein Islam-Unterricht auch auf diesen Art.7 nicht berufen.

Bleibt zum Schluss die Frage, wie vor allem die „christlichen“ Parteien aus dem von ihnen selbst verursachten Dilemma, den Islam-Unterricht übereilt in den von ihnen regierten Bundesländern eingeführt zu haben, herauskommen – schauen doch auch sie auf ein vermeintlich „liberales“ muslimisches Wählerpotential.

Ein Kompromiss ohne Gesichtsverlust für alle Beteiligten könnte so aussehen: Der Islam-Unterricht wird gemäß Verfassung Art. 7 und 4 wieder aus dem Fächerkanon herausgenommen. Stattdessen wird eine Islam-Kunde in den Geschichtsunterricht (hier im 7. Schuljahr ohnehin ein verbindliches Thema) eingebunden. Eine vertiefende Behandlung dieser Religion und Staatsdoktrin könnte dann in höheren Jahrgängen im Bereich „Politik-Gesellschaft“ fortgeführt werden. Islamische Lehren, Religion und Staatsverfassung, untrennbar vereint in der Scharia,  wären dann von Fachlehrern in objektiver und neutraler Weise – wie auch in den übrigen Fächern – in den Unterricht einzubringen. Dazu bedarf es keiner muslimischen Lehrkräfte und keiner besonderen Unterrichtswerke. 

Im übrigen ist nochmals darauf hinzuweisen, dass die Einführung in die islamischen Lehren ohnehin in den Madrasas (=Koranschulen) in den Moscheen erfolgt, so wie auch die „Zeugen Jehovas“ oder andere Sekten ihre Jugendlichen in eigener Regie unterrichten.

Die Einführung des Islam-Unterrichts an öffentlichen Schulen ist ein unerträglicher Missbrauch der Art. 4 und 7 GG und sollte deshalb als Irrtum erkannt und zurückgenommen werden.

                                                                                                              H. Nowitzky,  Januar 2010 

 

Ergänzung:

Außerdem gelten hier die Artikel 20 (4) und die „Ewigkeitsklausel“ 79 (3) des Grundgesetzes.  Artikel 20(4) lautet: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ Die sog. Ewigkeitsklausel lautet: „Eine Änderung des Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes der Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.“

                                                                                                           Dr. Hiltrud Schröter, 30.01.2010

          

Written by schroeter

Januar 30, 2010 at 10:58 am

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