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Beiträge zur Islam-Aufklärung

Kritik an Deutscher Bischofskonferenz

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Gastbeitrag von Reinhard Wenner

 

Verharmlosung eines Straftatbestandes in einer Islam-Broschüre der DBK

  

Der Koran erlaubt den Muslimen, ihre Frauen zurecht zu weisen und sogar handgreiflich zu werden. Denn wenn ein Muslim auch nur befürchtet(!), dass eine Frau unbotmäßig werden könnte, kann er sie ermahnen, im Eheleben zurücksetzen und schließlich auch schlagen, Koranvers 4,34. Der Koran-Allah gibt den Ehemännern also schon bei einem Verdacht einen Katalog von Maßnahmen an die Hand.

Natürlich hören Muslime nicht gern, wenn man ihnen vorhält, der Koran-Allah erlaube es ihnen, ihre Frauen zu schlagen. Da wird dann gesagt, welche vielen Bedeutungen das Wort Schlagen im Arabischen habe. Zudem sei im Koranvers 4,34 mit „Schlagen“ nur ein leichter Schlag mit einem Zahnhölzchen gemeint, und mehr sei auch nicht erlaubt. Aber man braucht nur in den Koran zu sehen. Er sieht eine Steigerung der Maßnahmen vor: Erst Ermahnung, dann Zurücksetzung und Ausschluss vom Eheleben, schließlich Schlagen. Wenn aber nur mit einem Zahnhölzchen geschlagen werden dürfte, wäre dieses Schlagen im Vergleich zur Zurücksetzung im Eheleben geradezu lächerlich.

Verharmlosend geht leider auch die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) mit diesem Korantext um. Sie schreibt in ihrer Arbeitshilfe 172 „Christen und Muslime in Deutschland“ vom 23. September 2003 auf Seite 192 zum Züchtigungsrecht im Koran:

„Die Frau schuldet dem Mann Gehorsam; die Fortsetzung des eben zitierten Koranverses (4,34) ermächtigt den Mann für den Fall, dass er sich dieses Gehorsams nicht sicher genug sein zu können meint, zu einer abgestuften Folge von Züchtigungsmaßnahmen, die bis zur Anwendung körperlicher Gewalt reichen. Dort (nämlich im Koran) heißt es wörtlich: ´Und wenn ihr fürchtet(!), dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!´ Trotz dieses Textes, der die Gefahr birgt, von gewalttätigen Ehemännern als religiöse Rechtfertigung ihres Tuns benutzt zu werden, hängt allerdings das tätliche Geschehen in der Ehe bei Muslimen genau wie bei Christen nicht nur von einem einzigen Schriftwort ab. Ob es zu entsprechenden Übergriffen kommt oder nicht, entscheidet sich in der Realität nicht primär an dem Züchtigungsrecht, dass die Scharia im Anschluss an den Koran dem Mann traditionell einräumt, sondern am Maß der Kultiviertheit und der Harmonie, dass die Partner erreicht haben.“

         Ich halte diesen Text aus der Arbeitshilfe der DBK für einen Skandal. Denn der Korantext ist trotz der Verharmlosung in der Broschüre der DBK eine religiöse Rechtfertigung für Schläge, nämlich für eine Körperverletzung und damit für eine Straftat, vgl. §§ 223-226 StGB. Und dann noch diese unsägliche Anmerkung in der Arbeitshilfe, zu Übergriffen komme es ja auch nur, wenn in einer Ehe kein entsprechendes Maß an Kultiviertheit und Harmonie bestehe. Mit solch einer Bemerkung kann man jede Straftat verharmlosen, auch Mord, Versklavung, Folter, Vergewaltigung. Denn alle diese Verbrechen kommen ja vor, weil es beim Täter an Kultiviertheit und zwischen Täter und Opfer an Harmonie fehlt.

 

Ein Blick ins Neue Testament

Jesus erlaubt dem Mann nicht, seine Frau zu schlagen. Die Verfasser der Broschüre aber merken an, dass auch in christlichen Ehen der Umgang miteinander nicht von einem einzigen Schriftwort abhänge. Das klingt sooo verständnisvoll. Da spielt es denn auch keine Rolle, dass der Koran-Allah das Schlagen als Erziehungsmaßnahme nicht nur duldet, sondern ausdrücklich anordnet und sogar die Reihenfolge der einzelnen Maßnahmen festgelegt hat.

         Statt die koranische Erlaubnis zum Schlagen der Ehefrauen anzuprangern und auch die handfesten Auseinandersetzungen in manchen Ehen von Christen deutlich als moralisch verwerflich und strafrechtsrelevant zu bezeichnen, wird in der Broschüre der DBK um Verständnis für die koranische Position geworben.

Die Deutsche Bischofskonferenz – eine moralische Instanz? Im Hinblick auf Gewalt in der Ehe wohl nur mit Einschränkungen.

 

Reinhard Wenner 

 

 

  

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Written by schroeter

April 22, 2009 um 18:09 pm

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3 Antworten

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  1. Für eine Muslima ist „die Ehe konkret die vertragliche Veräußerung ihrer Sexualität. Während der Laufzeit des Vertrages hat sie die Bedürfnisse ihres Mannes zu befriedigen und sich seinen Launen zu fügen. Beim geringsten Ungehorsam ihrerseits läuft sie Gefahr, den Zorn ihres Mannes zu erregen, der das Recht hat, sie zu schlagen, auszupeitschen oder zu verstoßen“.
    Mit diesem Hinweis in seinem Buch „Gabriels Einflüsterungen“ (S. 250) berührt Jaya Gopal den wunden Punkt im islamischen Eheverständnis. Im gleichen Sinne, allerdings in der Ausdrucksweise noch deutlicher, schreibt Ram Swarup: „Betrachten wir die Kommentare der Hidaya (islamischer Rechtskommentar) hinsichtlich der so genannten Morgengabe, so finden wir hier Begriffe aus der Terminologie des Kaufmanns: Entgelt bzw. Lohn, Erwerb und Veräußerung. Es heißt, dass der Leib der Frau oder – in der unverblümten Sprache der Juristen – ihre Geschlechtsteile (bo´oz) die ´Gegenleistung für das Brautgeld` oder den `Gegenstand des Ehekontrakts` darstellen; mit der Eheschließung hat die Frau das Recht auf ihre `Morgengabe`; mit dem Vollzug der Ehe (d.h. des Geschlechtsaktes) gilt die Leistung der Frau, also die Zurverfügungstellung ihres Körpers, d.h. ihrer Geschlechtsteile, als erbracht, und damit hat sie das Anrecht auf die Auszahlung der Vergütung, des Brautgeldes, erworben“ (zitiert nach Jaya Gopal: „Gabriels Einflüsterungen“; S. 272).
    Erschreckend für christliches und allgemein menschliches Empfinden ist, dass die Ehe, nach diesen Aussagen, im Prinzip eine institutionalisierte Prostitution durch Vertrag darstellt. Ob man darüber hinaus noch zu Allah betet und seinen Segen erfleht oder nicht, ist dabei belanglos. Der Kaufvertrag und die Entmündigung der Frau sind das eigentliche Skandalon, zumal der Muslima dabei sowohl das Recht verweigert wird, den Vertrag rechtskräftig zu unterschreiben, als auch die Freiheit entzogen wurde, sich ihren Ehemann selbst zu wählen. Eine selbstbestimmte Heirat wird perverserweise als „Unzucht“ verurteilt: „Eine Unzüchtige ist die, die selbst heiratet“ (Mishkat-ul-Masabih 27,42). „Aischa berichtete, dass der Prophet sagte: ´Eine Frau, die selbst ohne die Erlaubnis ihres Vormunds heiratet, deren Ehe ist null und nichtig, null und nichtig, null und nichtig`“.
    Den Rangunterschied zwischen Mann und Frau kann man kaum deutlicher zum Ausdruck bringen, als es Mohammed selbst mit den folgenden Worten getan hat: „Wäre mir aufgetragen worden, jemandem zu gebieten, sich vor einem anderen als Allah zu verneigen, so hätte ich gewiss den Frauen geboten, sich vor ihren Männern zu neigen. (…) Eine Frau kann ihre Pflichten gegen Allah nicht erfüllen, bevor sie nicht zuerst die Pflicht erfüllt hat, die sie ihrem Manne schuldet“ (Ibn Warraq: „Warum ich kein Muslim bin“; S. 425).

    Helmut Zott

    April 22, 2009 at 20:10 pm

  2. Das Märchen von der „Gleichbewertung der Geschlechter“ im Islam ist ebenso abgedroschen wie falsch. Letztinstanzlich verfügte Allah im Koran die gesetzliche Ungleichbehandlung von Mann und Frau: „Hinsichtlich eurer Kinder hat Allah folgendes verordnet: Männliche Erben sollen so viel haben als zwei weibliche“ (4; 12 nach Ludwig Ullmann). Und an anderer Stelle: „ ..Sind aber zwei Männer nicht zur Stelle, so bestimmt einen Mann und zwei Frauen, die sich eignen, zu Zeugen …“ (2; 283 nach Ludwig Ullmann).
    In einem Hadith wird dazu ergänzt, dass der mangelnde Verstand der Frauen der Grund dafür sei.
    Es sind zu viele Aussprüche Mohammeds überliefert, in denen Frauenverachtung zum Ausdruck kommt, als dass man sie wegdiskutieren könnte. Ein Beispiel für viele: „Eine gläubige Frau unter den Frauen ist wie ein weißer Rabe unter den Raben. Die Hölle ist für Dummköpfe geschaffen; die Frauen sind die dümmsten unter den Dummköpfen“ (Hindi; Hadith-Nummer 65).

    Eine Liste von unreinen Wesen ist bemerkenswert: „Es verderben das Gebet eines Muslims: der Hund, das Schwein, der Jude und die Frau“. Das Gebet des Muslims bleibt allerdings gültig, solange diese „einen Steinwurf entfernt“ vorbeigehen (Abu Dawud, salat 109; Muslim, salat 265). Aber auch der Koran weist in diese Richtung, wenn es in der 64. Sure im 15. Vers heißt: „O ihr Gläubigen, ihr habt an euren Frauen und Kindern einen Feind, darum hütet euch vor ihnen“ (64; 15 nach Ludwig Ullmann).
    Die Frau, die der Mann nach dem Koran züchtigen darf, hat nicht nur nach dem Willen Allahs ihrem Mann, sondern auch der Umma zu dienen, indem man sie heutzutage im „Djihad“, nach dem Motto „Wir gebären euch kaputt“, zur Islamisierung Deutschlands und Europas erfolgreich einsetzt. „Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg schenken“, ließ der algerische Staatspräsident Houari Boumedienne schon 1974 der Welt wissen, und dachte vielleicht an den Ausspruch Mohammeds: „Heiratet und mehrt euch, denn am Jüngsten Tag will ich vor den übrigen Völkern mit euch Staat machen“ (nach Ibn Madja).

    Helmut Zott

    April 22, 2009 at 20:16 pm

  3. Bei einer generellen Trennung von Staat und Kirche folgt verständlicherweise auch, dass die christliche Eheschließung in einen amtlichen Teil am Standesamt und einen sakralen Teil in der Kirche zerfällt, die beide im Islam zusammengehören, so dass der „zivilrechtliche Akt eine Art Gottesdienst“ ist.
    Die Besonderheit der islamischen Eheschließung erschließt sich erst unter dem Gesichtspunkt der rechtlichen Stellung und allgemeinen Wertschätzung der Frau. „Der Islam hat Frauen immer als in jeder Weise mindere Geschöpfe eingestuft: körperlich, geistig und moralisch. Diese Negativvision ist im Koran göttlich sanktioniert, von dem Hadith gestützt und verewigt durch die Kommentare der Theologen, der Bewahrer muslimischen Dogmas und muslimischer Ignoranz“ (Ibn Warraq: „Warum ich kein Muslim bin“; S. 399).
    Auch hier kann es klärend sein, wenn man zunächst einen Blick auf das „Medina Modell“ wirft, das die Keimzelle und das Vorbild für das islamische Denken und Handeln bis heute ist. In einem Hadith berichtet Abu Sa`id al-Hudri von einem Gespräch, das Mohammed mit Frauen führte und bei dem er sagte: „`Ihr Frauen, ich rate euch, Almosen zu geben! Denn ich habe gesehen, dass die Mehrzahl der Höllenbewohner Frauen sind`. Die Frauen fragten ihn: `Wie kommt das, o Gesandter Allahs?` – `Frauen fluchen häufig und sind oft undankbar gegenüber ihren Ehemännern. Auch sah ich nie jemanden mit weniger Verstand und geringerer Religiosität als manche von euch! Und ihr könnt selbst einen einsichtigen Mann betören!` Die Frauen fragten: `Aber warum ist unsere Religiosität und unser Verstand mangelhaft, o Gesandter Allahs?` Er erwiderte: `Ist es nicht so, dass der Zeugenaussage einer Frau nur das halbe Gewicht derselben eines Mannes zukommt?` – `Doch, natürlich!` – `Der mangelnde Verstand der Frauen ist der Grund dafür! Und ist es nicht so, dass eine Frau während ihrer Menstruation nicht betet und nicht fastet?` – `Doch.` – `Das ist die mangelhafte Religiosität der Frauen.`“
    Was an dieser Aussage betroffen macht, ist nicht nur die Ansicht, dass die Frau dem Manne im
    rechtlichen Sinne nicht gleichgestellt ist, sondern dass sie in ihrer Existenz minderwertig veranlagt ist. Allah selbst hat ihr doch den Verstand und die Monatsblutung zugeteilt, durch die sie nach diesen Angaben häufiger in die Hölle kommt. Diese von Allah minderwertig angelegte Wesen darf der Mann auch schlagen, wie es im Koran steht und Mohammed vorgemacht hat, denn er schlug seine Frauen, auch wenn das immer wieder, so auch von Ayyub Axel Köhler, bestritten wird. Bei Sahih Muslim ist zu lesen: „Er (Mohammed) schlug mich (Aisha) auf den Rücken, was mir Schmerzen bereitete, und sagte: `Glaubst du, dass Allah und sein Apostel (Mohammed) dich ungerecht behandeln würde?`“ (Sahih Muslim, Buch 4, Hadith 2127). Damit erfüllte er Allahs Wille, der nach Sure 4 Vers 34 (nach Max Henning) lautet: „Schlagt sie“.

    Weithin bekannt sind auch die schlimmen Sprüche Alis (600-661 n. Chr.), des Vetters des Propheten und vierten Kalifen, die sicher nicht im Widerspruch zu den Offenbarungen Allahs und dem Denken seines Gesandten stehen: „Die Frau ist insgesamt ein Übel, und das Schlimmste ist, dass man sie braucht! Nie sollte man eine Frau um Rat fragen, denn ihr Rat ist wertlos. Verstecke sie, so dass sie keine anderen Männer zu Gesichte bekommt“. In gleichem Sinne äußerte sich vierhundert Jahre später der im Islam hoch geehrte Philosoph Al Ghazali, der in seiner „Wiederbelebung der Wissenschaften von der Religion“ (zitiert nach Ibn Warraq: „Warum ich kein Muslim bin“; S. 406), schreibt: „Sie (die Frau) soll nicht oft ausgehen; sie darf nicht allzu gut informiert sein. (…) Ihre Arglist ist grenzenlos, ihr Schaden verderblich; sie (die Frauen) sind unmoralisch und von kleinlicher Gesinnung“.
    Man kann diese Denkweise, wie sie auch im folgenden Hadith zum Ausdruck kommt, nur als pathologisch bezeichnen: „Drei Dinge unterbrechen das Gebet, wenn sie vor dem Betenden vorbeigehen: ein schwarzer Hund, eine Frau und ein Esel“. Da zeigt sich etwas Krankhaftes, eine Phobie vor Unreinheit, zu der neben der Angst, sich durch Ungläubige zu beschmutzen, auch die Wahnvorstellung gehört, die Erde vom Schmutz der Ungläubigen reinigen zu müssen.
    Der Wahn zeitigt so perverse Formen, wie die absurde Fatwa von Mufti Attiya Sakar aus neuerer Zeit, der verfügte, dass den von muslimischen Männern schwangeren Christinnen, die vor der Geburt gestorben sind, vor ihrem Begräbnis, zunächst der muslimische Fötus aus dem Leib geschnitten werden muss, um beide getrennt zu begraben. Damit soll verhindert werden, dass die islamische Friedhofserde verunreinigt und entweiht wird.
    Ralph Giordano hat mit seiner Äußerung durchaus Recht, dass „der Islam eine einzige Entwürdigung der Frau“ darstellt. Da taucht die interessante Frage auf wie die Vertreter der muslimischen Vereinigungen in Deutschland (KRM) diese Diskriminierungen beurteilen, die letztlich in der Scharia festgeschrieben wurden, und damit ein integraler Bestandteil des Islams sind.

    Helmut Zott

    April 23, 2009 at 12:19 pm


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