Schroeters Weblog

Beiträge zur Islam-Aufklärung

Doppelgesicht des Islam

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Doppelgesicht des Islam

 

– Interview DIE WELT –

 

Die Autorin und Sozialwissenschaftlerin Hiltrud Schröter aus Frankfurt beschäftigt sich seit gut 20 Jahren mit Islam und Migration. Dazu gehört auch zehn Jahre lang Biographieforschung über muslimische Frauen. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist die Studie „Mohammeds deutsche Töchter“, in der 24 kontrastierende und gleichzeitig typische Fälle dargestellt sind. Schröter gilt als eine strenge Kritikerin der Islamisierung Europas. Deswegen erhielt sie bereits mehrere Drohungen und für ihre Studie „Ahmadiyya-Bewegung des Islam“ wegen Beleidigung einer Religionsgemeinschaft eine Strafanzeige von dieser muslimischen Sekte. Das Strafverfahren wurde allerdings von der Staatsanwaltschaft eingestellt mit der Begründung, die Studie enthalte keine Beleidigungen, die Autorin argumentiere streng wissenschaftlich. Für Ihre Doktorarbeit „Arabesken – Studien zum interkulturellen Verstehen“ erhielt sie 1998 den Elisabeth-Selbert-Preis des Landes Hessen. Ihr Sachbuch „Das Gesetz Allahs“ ist 2007 im Ulrike-Helmer-Verlag erschienen.

 

DIE WELT: In Ihrem neuen Buch beschäftigen Sie sich mit dem Gesetz Allahs. Sie behaupten darin vehement, die Rechtsordnung des Islam sei generell nicht mit der Demokratie vereinbar. Warum?

 

Hiltrud Schröter: Unser Grundgesetz folgt dem Grundsatz der Gleichheit, also der Gleichberechtigung. Das islamische Recht dagegen folgt dem Grundsatz der Verschiedenheit. Nach der Scharia muss Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandelt werden. Das bedeutet: Es gibt unterschiedliche Rechte und Pflichten für Frau und Mann und für Muslime und Nicht-Muslime. Darauf fußt etwa die Diskriminierung der Frau im Islam. Eine Folge davon ist auch, dass Nicht-Muslime in islamischen Ländern Menschen zweiter Klasse sind. Religionsfreiheit gibt es nicht. Konvertiten vom Islam zum Christentum werden mit der Todesstrafe bedroht. Der Islam hat ein Doppelgesicht.

 

DIE WELT: Inwiefern?

 

Schröter: Der Islam ist ein totales und totalitäres System. Er ist nicht nur Religion, sondern auch Politik. Er ist eine Politreligion mit Überlegenheits- und Herrschaftsanspruch. Allah ist der oberste Gesetzgeber und seine Gesetze sind im Koran und damit in der Scharia enthalten. Und im Koran ruft Allah einerseits zu Toleranz und Frieden auf, andererseits verspricht er denjenigen, die mit Gewalt gegen die Ungläubigen kämpfen, das Paradies. Darauf stützt sich der islamische Terrorismus. Auch Allah hat nach seiner Selbstdarstellung im Koran ein Doppelgesicht: eine Seite der Barmherzigkeit und die andere mit satanischen Zügen: Er ist Meister der Irrleitung und Intrige, erschafft Menschen für die Hölle, schürt das Höllenfeuer an usw.

 

DIE WELT: In vielen Städten entbrennt momentan die Diskussion – wie in Köln – um den Neubau von Moscheen. Auch in Frankfurt regt sich Widerstand in Form einer Bürgerinitiative gegen den Bau der schiitischen Fatima-Moschee in Hausen. Welche Konsequenzen haben Ihrer Meinung nach die Moscheebauten?

 

Schröter: In Frankfurt-Hausen beispielsweise gibt es bereits zwei islamische Zentren, ein arabisch-sunnitisches und ein iranisch-schiitisches. Die Fatima-Moschee, die eine türkisch-pakistanische Gemeinde bauen möchte, wäre die dritte in diesem kleinen Stadtteil und die größte in Frankfurt. Diese Gemeinden, die sich wahrscheinlich in ihren Herkunftsländern feindlich gesonnen sind, könnten aus Hausen einen Konfliktherd machen. Denn wenn es zwischen den Herkunftsländern kracht, dann kracht es auch in Hausen. Der Konflikt wird so nach Deutschland getragen. Das wird auch in anderen Städten so sein. In Köln kommt hinzu, dass mit der DITIB-Großmoschee mitten in der Stadt eine Enklave des türkischen Staates entsteht.

 

DIE WELT: Der Verein, der die Moschee in Hausen plant, spricht davon, einen deutschen Islam einführen zu wollen, der offen und liberal sei.

 

Schröter: Dann soll er sagen, welche Stellen er aus dem Koran streichen will. Das Problem ist nämlich, dass Muslime das Ziel haben – wenn sie denn dem Gebot Allahs folgen – sobald sie als Minderheit eine gewisse Macht haben, die Scharia einzuführen, erst recht als Mehrheit. Dazu verpflichtet der Koran. Sie täuschen also zunächst die Anpassung vor. Im Koran heißt das taqiya. Innenminister Bouffier nennt das im Hessischen Verfassungsschutzbericht von 2002 „Legalitätstaktik“.

 

DIE WELT: Wie soll man mit Muslimen umgehen? Welche Konsequenzen fordern Sie?

 

Schröter: Ich trenne ganz deutlich zwischen Menschen und dem Islam als System. Das zeigt  besonders gut mein Buch „Mohammeds deutsche Töchter“. Aber wenn ein Muslim hier islamische Gesetze einführen will, dann lehne ich das ab. Das wichtigste ist, aufzuklären, dass der Islam auch totalitär ist.

 

DIE WELT: Das heißt, Sie würden den Neubau von Moscheen verbieten lassen?

 

Schröter: Moscheen sind ja keine „Gebetshäuser“ und „Kirchen“, wie oft naiv behauptet wird, sondern politische Zentren. Großprojekte wie in Köln und Hausen lehne ich ab, weil sie Demonstrationen islamischer Macht sind, die die Weltherrschaft anstrebt.    

 

DIE WELT: Warum sind Sie so rigoros mit Ihrem Urteil?

 

Schröter: Meine Generation hat diese Suppe hierzulande eingebrockt. Ich kann die Folgen, die auf unsere Kinder und Enkelkinder zukommen, nicht verantworten: nämlich ein drittes totalitäres System nach Faschismus und Kommunismus und die Wiederkehr des Patriarchalismus.

 

Das Gespräch führt Katja Mitic                                            

                                           

  

Bücher von Hiltrud Schröter:

Das Gesetz Allahs. Menschenrechte, Geschlecht, Islam und Christentum. Ulrike-Helmer-Verlag, Königstein/Taunus 2007.

Arabesken – Studien zum interkulturellen Verstehen im deutsch-marokkanischen Kontext. Verlag Peter Lang, Frankfurt/Main u. a. (1)1997, (3)2005.

Die Dissertation wurde mit dem Elisabeth-Selbert-Preis des Landes Hessen ausgezeichnet.

Ahmadiyya-Bewegung des Islam. Verlag Hänsel-Hohenhausen, Deutsche Hochschulschriften 1206, Frankfurt/Main (1)2002, (4)2005.

Mohammeds deutsche Töchter. Bildungsprozesse, Hindernisse, Hintergründe. Ulrike Helmer Verlag, Königstein / Taunus, (1)2002, (2)2003.

 

 

 

 

 

 

 

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Written by schroeter

November 25, 2008 um 1:02 am

Veröffentlicht in Uncategorized

4 Antworten

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  1. Ich schätze Ihre Art, die Dinge ruhig und sachlich auf den Punkt zu bringen, Frau Schröter. Wenn man die von den großen Islamverbänden und Vereinigungen von Ditib bis zur Ahmadiyya liest wird eben deutlich, dass sich in den strittigen Fragen alle an den Wortlaut des Koran halten. Das hat etwa zur Folge, dass die Frau höchstens vor Allah, nie aber in der Welt gleichberechtigt ist; dass die Scharia dem weltlichen, modernen deutschen Recht gleichwertig, im Grunde aber vorzuziehen sei; dass Atheisten und nicht-muslimische Gläubige in der islamischen Propaganda sozusagen die Rolle des Shaitan übernehmen usw. Dass längst nicht alle Muslime gewalt- und konfliktbereit sind ist dabei klar, ebenso klar ist aber das in der Lehre selbst vorhandene, intrinsische Gewalt- und Konfliktpotential. Solche Punkte werden im „Dialog“ mit dem Islam aber niemals angesprochen – und darum scheitert sowohl der Dialog, als auch die Integration, darum steigt bislang mit der Zahl der Moscheen proportional die Zahl sozial und wirtschaftlich desintegrierter Muslime an.

    Maethor

    Dezember 10, 2008 at 12:59 pm

  2. Die Religionsfreiheit muss auch immer wieder zur Begründung des Verschleierns von Mädchen herhalten.

    Darum geht es auch in der unten genannten Veranstaltung in Düsseldorf am 30. Januar 2009.

    Einladung zur Podiumsdiskussion
    Aufklären statt verschleiern
    ‚Kopftuchfreie Schulen, auch für Schülerinnen’

    mit

    Mina Ahadi
    Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime

    Emel Zeynelabidin
    Hat nach dreißig Jahren das Kopftuch abgelegt

    Gabi Schmidt
    Sozialpädagogin in der Lern- und Sprachförderung

    Fatma Bläser
    Autorin von Hennamond, in der Migrantenberatung tätig

    Ralph Giordano
    Journalist und Autor

    Parvaneh Hamidi
    Tänzerische Umsetzung des Themas ’Kopftuch’

    Dr. Schmidt-Salomon
    Moderator

    Freitag, den 30.01.2009, 16:00 Uhr
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,
    Hörsaal 3E Gebäude 23.21

    Eintritt 10 €, Schülerinnen und Schüler kostenlos

    Veranstalter
    Zentralrat der Ex-Muslime, Kritische Islamkonferenz, Hintergrund-Verlag, Children First Now, I.so.L.De

    schariagegner

    Januar 22, 2009 at 16:14 pm

  3. Verehrte Frau Schröter,
    ich danke Ihnen für die sachliche Art und Weise, wie Sie sich mit dem Islam auseinandersetzen. Dieses Beispiel sollte Schule machen.
    Bei meinen Vorträgen über die Stellung der Frau im Islam, nutze ich Ihr Buch, „Das Gesetz Allahs“. Eine wertvolle Basis für die Ausarbeitungen, da der Inhalt nicht angegriffen werden kann.
    Vielen Dank dafür

    Antonio

    März 12, 2009 at 12:16 pm

  4. In der Tat sind Moscheen nicht mit Kirchen, Gebets- und Gotteshäusern nach westlichen Vorstellungen zu vergleichen.
    Der Islamgründer Mohammed nutzte diese auf seine ganz eigene Art und Weise.
    So schreibt Mark A. Gabriel in seinem Buch Islam und Terrorismus folgendes:

    EINE MOSCHEE IST KEINE KIRCHE
    Die meisten Muslime, die in den westlichen Medien interviewt werden, stellen den Islam ausschließlich als eine Religion dar. Sie betonen das Herz als das Zentrum der islamischen Lehre und die Moschee als die Anbetungsstätte der Muslime, ähnlich wie eine Kirche oder Synagoge.
    Doch schon zur Zeit des Propheten Mohammed war eine Moschee nicht nur eine Anbetungsstätte. Sie war ebenso ein Ort, wo Waffen gelagert und Kriegspläne geschmiedet wurden. Als Mohammed in Medina war, nutzte er die Moschee als Hauptquartier für all seine Feldzüge. Auch nach seinem Tod nutzten seine Nachfolger die Moscheen für dieselben Zwecke.
    Eine Moschee ist im Islam das Zentrum für Anbetung, Rechtsprechung, Kriegsstrategie und Verwaltung. Das hängt damit zusammen, dass der Islam sowohl eine Religion als auch eine Staatsform ist. Der Islam ist sowohl Feder als auch Schwert.
    Der Prophet Mohammed machte den Muslimen klar, dass eine Moschee nicht mit einer Synagoge oder Kirche zu vergleichen ist. In seiner Moschee in Medina (die heute die zweitheiligste Stätte des Islam ist) plante er seine Kriegsstrategie, hielt Gericht und empfing die Besuche anderer Stammesführer. Sie war wie das Pentagon, das Weiße Haus und der Oberste Gerichtshof unter einem Dach. Die islamische Welt wurde von der Moschee aus regiert.
    Wenn ein Kampfbefehl ausgegeben wurde, erging der Aufruf in der Moschee. Bei dieser Praxis blieben auch die Herrscher nach Mohammed. Durch die ganze islamische Geschichte hindurch kann man beobachten, dass alle Bewegungen des Djihads ihren Ausgangspunkt in der Moschee hatten. Zitat Ende

    So gut wie nie erfährt der unbedarfte Zuhörer in den weit verbreiteten Dialogrunden über den Islam diesen sehr wichtigen Aspekt der Moscheenutzung.
    Genau wie zu Zeiten Mohammeds wird die Moschee auch heute weltweit von den Muslimen genutzt.

    Welche Gefahren 1. Durch die Freitagspredigten und deren Inhalte und 2. durch die Machtdemonstration hieraus entstehen, darüber macht sich doch kaum einer ein Bild. Leider sind die unaufgeklärten Mehrheiten in unserem Lande so uninformiert, dass sie die Meinung vertreten: „Sollen doch die Muslime ihre Gotteshäuser bauen“.

    Aber, so langsam wächst das Interesse an den wahren Lehren des Islam im Volke und kein Trend wird ewig dauern. Aufklärung tut not. Leider ist es in unserem Lande noch so, dass der, welcher auf den Schmutz aufmerksam macht verfolgt wird und nicht der, welcher den Schmutz macht.
    Deshalb meinen Dank an Frau Dr. Schröter für ihren Einsatz.

    Antonio

    Antonio

    März 27, 2009 at 17:49 pm


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