Zweiter Offener Brief an Dr. Schäuble
Dr. Hiltrud Schröter, 22.07.2008
Zweiter Offener Brief
an
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble
zum Thema
Islam in Deutschland
(Kopie an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel)
Sehr geehrter Herr Minister!
Am 8. Juni habe ich Ihnen einen Offenen Brief geschrieben, in dem ich meine Sorge über die Islamisierung Deutschlands mit schleichender Vernichtung der Demokratie, Schariatisierung des Rechts und Einzug der Politreligion Islam in Schulen und Universitäten mitgeteilt habe. Exemplarisch belegt den bedrohlichen Prozess die Reform des Personenstandsrechts ab 2009, in deren Folge wohl die Imam-Ehe legalisiert wird. Federführend soll dabei Ihr Ministerium gewesen sein. Ich bin nicht damit einverstanden, dass das BIM mit meinen Steuergeldern die Legalisierung und Machteroberung der Politreligion Islam und ihre totalitäre Ideologie fördert. Um den Vormarsch des Islam zu bremsen, habe ich Ihnen die Unterstützung des Widerstandes empfohlen, z.B. des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE) und der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE).
Viele Bürger und Bürgerinnen – auch säkularisierte Muslime und Ex-Muslime – haben mir auf meinen ersten Brief an Sie zustimmend geantwortet. Mehrfach wurde gefragt:
Will Schäuble die Scharia in Deutschland?
Will Schäuble das Kalifat?
Ist Schäuble schon Muslim?
Soll die Demokratie wieder vernichtet werden durch eine totalitäre Ideologie? Diesmal mit Hilfe von BIM und CDU-Politikern?
Von Ihnen habe ich nichts gehört. Auch nicht zur Machteroberung des Islam im Menschenrechtsrat der UN.
Ich werde weiter kämpfen für den Erhalt unserer Demokratie, basierend auf christlich-jüdischer und humanistischer Werteordnung.
Dazu mein Weblog: http://schroeter.wordpress.com
Dort finden Sie auch meinen ersten Offenen Brief an Sie und den an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, der beantwortet wurde.
Mit freundlichem Gruß
Dr. Hiltrud Schröter
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Anlage der Postsendung:
Zwei Broschüren des BDB: „Bedrohte Freiheit“ und „Islam und Gewalt“.
Sehr geehrte Frau Dr. Schröter,
aus unserem Leserkreis erhielten wir (Netzwerk Schariagegner) den Hinweis auf eine Petition zum Personenstandsrecht:
http://schariagegner.wordpress.com/2008/11/27/petition-zum-reformierten-personenstandsrecht/
Was meinen Sie, ob diese Petition eine Chance haben wird?
Mit freundlichen Grüßen
Ümmühan Karagözlü
schariagegner
Dezember 8, 2008 um 2:19
Sehr geehrte Frau Schröter,
vielen Dank für Ihre Antwort. Ihre Zeilen waren uns sehr wichtig.
Auch meine Kolleginnen und Kollegen vom Netzwerk Schariagegner wünschen uns sehr, dass die Petition angenommen wird und sich der Bundestag noch einmal mit der Personenstandsrechtsreform befasst. Vor allem die standesamtliche Voraustrauung muss beibehalten werden.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich unsere Politiker erdreisten, uns, ihre Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, für dumm zu verkaufen. Machtbesessen lügen sie, dass sich die Balken biegen. Als gelehrige
Schüler, Gelegenheit praktische Erfahrung zu sammeln
gab es bei Integrationsgipfeln, Islamkonferenzen, Arbeitstreffen und sonstigen Als-ob-Dialogveranstaltungen ja zuhauf, sind sie nun selber Meisterinnen und Meister der Taqiyya und der Kunst, mit vielen gelehrt klingenden Worten nichts Konkretes auszusagen.
Politisch korrektes Gutmenschentum und kulturrelativistischer Rassismus sind zwei Seiten einer Medaille, sie ergänzen sich in einer sehr unheiligen Allianz. Das meinte auch Arzu Toker. Doch wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
Toleranz bedeutet nicht etwa, alles dulden zu müssen. Nicht nur in der Physik ist Toleranz die Definition der Grenzen eines erträglichen Bereichs. Überschreitet man diesen ‘grünen Bereich’, wird der Beobachtungsgegenstand zerstört. Lebewesen vertragen, tolerant, eine bestimmte Dosis an Schadstoffen, Schlafentzug und Hitze. Jenseits dieser Toleranzgrenzen wird das Lebewesen zerstört.
Eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft (kultureller Moderne) kann sich auf dem Geltungsgebiet ihres Grundrechts schariatische Gegengesellschaften nicht leisten. Hier muss die ungehinderte Religionsausübung eingeschränkt werden.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Aufklärung durch einen guten Politikunterricht, eine durchaus angemessene Bezeichnung wäre ‘Staatsbürgerkunde’ und ein kritisch-reflektierender Verstand eine jede Gesellschaft gegen den islamischen Fundamentalismus immunisieren könnte.
Mit freundlichen Grüßen
Ümmühan Karagözlü
schariagegner
Dezember 16, 2008 um 0:37
Sehr geehrte Frau Schröter,
die Petition zur Reform des Personenstandsrechts ist angenommen und an den Bundestag zur Beratung weitergeleitet worden.
Wer die Petition mitzeichnen möchte, kann das gerne tun
Text der Petition unter
http://schariagegner.wordpress.com/2008/11/27/petition-zum-reformierten-personenstandsrecht/
Pet 1-16-O6-211-046040
Ümmühan Karagözlü
Dezember 20, 2008 um 19:50